Kunstmarkt.com 02.02.2007

Michael Mohr bei Fichter in Frankfurt

Die Kunsthandlung Fichter in Frankfurt präsentiert ab heute in einer Ausstellung Bilder und Zeichnungen des hessischen Malers Michael Mohr. Gezeigt werden Arbeiten aus den letzten beiden Jahren, in denen Mohr vor allem landschaftliche Motive wählte. Die zwanzig kleinen, quadratischen Ölgemälde auf Karton zeichnet eine atmosphärische Dichte in der Wiedergabe von Naturgegebenheiten und Wetterphänomenen aus, die in ihrer zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion pendelnden Malweise an Studien und Skizzen alter Meister, aber mit dem breiten Pinsel und einer gefälligen, bisweilen fast impressionistischen Farbigkeit auch an zeitgenössische Künstler wie Klaus Fußmann denken lassen. In den vierzig gezeigten Kohlezeichnungen bevorzugt er eine rasche Technik, die nur Fragmente dessen angibt, was Mohr in der Natur sieht.

Michael Mohr wurde 1964 in Fulda geboren und erhielt seine künstlerische Ausbildung zunächst in einer Fuldaer Restaurierungswerkstatt. Von 1982 bis 1988 besuchte er die Staatliche Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt. 1990 wurde ihm der Jahreskunstpreis des Frankfurter Vereins für Künstlerhilfe zugesprochen. Seit 1988 hatte er mehrere Einzelausstellungen, darunter in Bern und Berlin, 2005 etwa im Museum Goch und im Vonderau Museum in Fulda. Er pflegt eine verhältnismäßig klassische, auf die traditionellen Gattungen Malerei und Grafik ausgerichtete Kunstauffassung. Die Kohlezeichnungen kosten 350 Euro, die quadratischen Ölgemälde mit 30 auf 30 Zentimeter 1.800 Euro, die größeren querformatigen 2.800 Euro.

Die Ausstellung "Michael Mohr - Landschaft" läuft vom 2. Februar bis zum 10. März. Geöffnet ist Dienstag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.

Quelle: Kunstmarkt.com/Johannes Sander