Druckgraphik

Am Waldrand von Marino im Albaner Gebirge

Jakob Wilhelm Mechau

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Art.-Nr.: JaMec/D 12

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Marino liegt im Albaner Gebirge. Gerühmt werden von Reisenden des 18. und 19. Jahrhunderts immer... mehr
Am Waldrand von Marino im Albaner Gebirge
  • Technik: Radierung auf Papier
  • Unterhalb der Darstellung in der Druckplatte signiert, datiert und bezeichnet: "J. Mechau fec Romae 1792 | Entrata nel bosco di Marine"
  • Zustand: Sehr guter Zustand. Mittig geringfügig wellig. Auf dem Blattrand schwach verschmutzt. Die Blattecken sind minimal bestoßen. Unten diverse Bezeichnungen in Bleistift von fremder Hand.
  • Werksverzeichnis: Nagler 8, Nr. 18; Fichter Nr. 27; Köln 1984, Nr. 62
  • Serie: Mahlerisch radirte Prospecte von Italien, von Johann Christian Reinhart, Jakob Wilhelm Mechau und Albert Christoph Dies
  • Größe: 34,4 x 26,1 cm (Darstellung)
  • Weitere Größen: 49,3 x 39,2 cm (Papier). 36,9 x 27,5 cm (Plattenmaß)
  • Epoche: Klassizismus
  • Jahr: 1792

Marino liegt im Albaner Gebirge. Gerühmt werden von Reisenden des 18. und 19. Jahrhunderts immer wieder seine ausgedehnten Wälder. Im Mittelpunkt der Darstellung steht eine verdorrte Eiche, an deren Stamm offenbar ein Votivbild angebracht ist, das eine junge Frau küsst. In der Romantik, zu deren Wegbereitern Mechau gehört, wird der einsame Baum zu einem zentralen Bildmotiv.

 

Zu Serie "Mahlerisch radirte Prospecte von Italien"

 

Diese Radierung ist im Rahmen der Serie "Mahlerisch radirte Prospecte von Italien" entstanden, die durch den Nürnberger Verleger Johann Friedrich Fraunholz und den Künstler Johann Christian Reinhart (1761-1847) initiiert wurde. Mit dem Ansatz, eine Serie "[...] von den schönsten römischen Prospecten und Ruinen[...]" (Schmid 1998, S.161) als Sammlung herauszugeben, beauftragte Fraunholz neben Reinhart auch Albert Christoph Dies (1755-1822) und Jakob Wilhelm Mechau (1745-1808). Die drei Künstler hatten nur geringe Erfahrung in der Herstellung von Druckgraphiken und wurden als Maler vor allem ihrer Fähigkeit wegen ausgesucht, Landschaften und Architekturen feinfühlend und eben "mahlerisch" abzubilden. Von Beginn an war das Ziel der Serie die kunstvolle Darstellung der italienischen Landschaft, abseits der bis dato vorherrschenden Veduten und Ansichten der berühmtesten Sehenswürdigkeiten und touristischen Ziele. Im Vordergrund sollte die Landschaft Italiens stehen, Orte bewundernswerter Naturschauspiele sowie Ruinen, die den Künstlern bekannt, jedoch noch nicht zum Anziehungspunkt aller Italienreisender geworden waren. Besonders den Kunstsammlern in Deutschland sollte somit eine neue Seite des Sehnsuchtslandes aufgezeigt werden. So wurden die Darstellungen schließlich auch in italienischer Sprache betitelt, nicht nur da viele der Örtlichkeiten schlicht nicht zu übersetzen wären, sondern auch um ihnen den gewissen Klang der Exotik nicht zu nehmen.

 

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