Christian Kruck

  • 12. Februar 1925 Geboren in Hamburg | Vater weckt das Interesse für die Bildende Kunst

  • 1936 Umzug der Familie nach Nürnberg

  • 1939-42 Lehre zum Steindrucker bei Ammersdörfer in Nürnberg

  • 1942 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg | Besuch der Klasse für Wandmalerei des Otto Michael Schmitt (*1904)

  • 1943-46 Einzug zum Reichsarbeitsdienst und dem Militärdienst | anschließend Kriegsgefangenschaft

  • 1946-48 Wiederaufnahme des Akademiestudiums | Besuch der Klasse für Zeichnung und freie Malerei bei Hermann Wilhelm (*1897) | nach Rückkehr Otto Michael Schmitts aus der Kriegsgefangenschaft 1947 wieder Teilnahme an dessen Unterricht

  • 1948 Mitglied der Ellinger Freien Gruppe, einer Vereinigung von Kunststudenten der Nürnberger Akademie mit aufwendigem Ausstellungsbetrieb in süddeutschen Kunstvereinen

  • 1949 Studium an der Kunstakademie Freiburg im Breisgau in den Klassen von Emil Bizer (1881-1957) und Adolf Strübe (1881-1973) | Intensive Beschäftigung mit der Landschaftsmalerei | Gründung eines Ateliers in Badenweiler und Freundschaft zu Erich Heckel (1883-1970) sowie Kontakte zu Otto Dix (1891-1969) und Curth Georg Becker (1904-1972) bei Aufenthalten im Malerrefugium Heckels am Bodensee

  • 1950 Heirat der Malerin und Studienkollegin Linde Körner (*1925) und Geburt der ersten Tochter, Ricarda, im selben Jahr | Ateliergemeinschaft im Hause des Malers Leopold von Kalckreuths (1855-1928) bei Hamburg | Anstellung als Lithograph beim Vermessungsamt Hamburg, dort Experimente mit der Technik des Steindrucks | ab 1951 als selbstständiger Künstler in Hamburg

  • 1952 Italienreise des Künstlerehepaares über Florenz, Rom nach Neapel und Capri, dort längerer Malaufenthalt, auf der Rückreise Besuch von Assisi

  • 1953 Ruf an die Städelschule in Frankfurt am Main durch Hans Mettel (1902-1966) | Anstellung als Leiter der neu gegründeten Druckwerkstatt | Entwicklung der Steindruckmalerei als neuartige Form der mehrfarbigen Lithographie

  • 1954 Aufnahme der Tätigkeit der Druckwerkstatt mit unmittelbarem, internationalen Erfolg

  • 1957 Kontakte zu den Avantgarde-Künstlern der Zimmergalerie Klaus Franck in Frankfurt am Main und regelmäßige Ausstellung seiner Werke | Geburt der zweiten Tochter, Claudia

  • 1961 Italienreise zum Stromboli bei Sizilien | Geburt des Sohnes Florian

  • 1962 Lehrauftrag am Pratt Graphic Art Center in New York | Aufnahme der Steindruckmalerei in die Lehr- und Standardwerke Fritz Eichenberg: The art of print, New York 1975 und Wilhelm Weber: Geschichte der Lithographie, Heidelberg 1962

  • 1964 Beschäftigung mit der Kunst der Plastik und Ausstellung in Frankfurt | Geburt des Sohnes Ulrich

  • 1965 Beteiligung an Überblickswerk Felix H. Mans Europäische Graphik, Mappe II | Mitarbeit bei der Herausgabe von Editionen in Frankfurt und Paris

  • 1966 Studienreise in die USA nach New York und Washington | Starke Eindrücke durch Ausstellungen amerikanischer Avantgardisten | Kurze Reise nach Venedig

  • 1967-69 Studienreisen nach Jugoslawien, Griechenland und zu den Kanarischen Inseln

  • 1969 Studienaufenthalt auf Sardinien an der Costa Smeralda gemeinsam mit der Familie

  • 1970 Ernennung zum Dozenten für Druckgraphik an der Städelschule in Frankfurt am Main | Familienreisen nach Italien mit gelegentlichen Malaufenthalten

  • 1973 Malaufenthalt am Lago di Bolsena | verstärktes Interesse an architektonischen Motiven und Stadtansichten

  • 1975 Studienreise nach Israel und Besuch der Tochter Ricarda mit Enkelin | Verleihung des Preises der Senefelder-Stiftung

  • 1977/78 weitere Studienreise nach Israel in die Negev-Wüste und zum Toten Meer

  • 1983 Verleihung des Daniel-Henry-Kahnweiler-Preises der Stadt Rockenhausen in der Pfalz | Studienreise durch Spanien

  • 1984 Beschäftigung mit der Kunst der Bronzeplastik | Schwere Erkrankung mit Klinikaufenthalten

  • 1985 Zu Ehren seines 60. Geburtstages widmet die Stadt Frankfurt ihm einen rückschauenden Katalog mit besonderer Berücksichtigung der druckgraphischen Werke | gemeinsame Studienreise mit seiner Frau nach Fuerteventura

  • 18. September 1985 Tod Christian Krucks in seinem Haus in Frankfurt am Main

Ausstellungen ab 1950 (Auswahl)

  • 1950 Kunst und Gewerbeverein Regensburg | Orangerie der Universität Erlangen | Badischer Kunstverein Karlsruhe

  • 1952 Pavillon Alter Botanischer Garten München | Städtische Galerie Nürnberg

  • 1953 Öffentliche Buchhalle Hamburg

  • 1954 Kunstverein Frankfurt am Main | Ausstellungen des Deutschen Künstlerbundes in Frankfurt a.M. und Baden-Baden

  • 1955 Weyhe Gallery New York | Whyte Gallery Washington | International House Denver

  • 1956 Galerie Hella Nebelung Düsseldorf | Badischer Kunstverein Karlsruhe | County Museum Los Angeles | Fourth International Biennal of Contemporary Color Lithography in The Cincinnati-Art-Museum

  • 1957 Galerie von der Höh Hamburg | Zimmergalerie Franck und Kunstverein Frankfurt a.M. | Galerie Boisserée Köln

  • 1958 Römer Frankfurt a.M. | Öffentliche Bücherhalle Hamburg | Slater Museum Connecticut | Fifth International Biennal of Contemporary Color Lithography in The Cincinnati-Art-Museum | 1. Internationale Triennale für farbige Originalgraphik Grenchen, Schweiz

  • 1958 Zimmergalerie Franck Frankfurt a.M.

Ausstellungen ab 1960 (Auswahl)

  • 1960 Galerie Boisserée Köln | Galerie Bergsträsser Darmstadt | Cincinnati-Art-Museum

  • 1961 2. Internationale Triennale für farbige Originalgraphik Grenchen, Schweiz

  • 1962 Galerie A. Beyer Mainz | Weyhe Gallery New York | Amerikahaus Frankfurt a.M. | Paula Becker-Modersohn-Haus Bremen | Stuttgarter Antiquariat

  • 1963 Graphisches Kabinett Saarbrücken | Galerie Mohnen Mannheim | Tangente Freiburg im Breisgau

  • 1964 Tangente Karlsruhe | Galerie Hilt Basel | Städtisches Museum Wiesbaden

  • 1965 Pädagogische Hochschule Nürnberg | Galerie Boisserée Köln | Galerie Hauenstein Frankfurt a.M.

  • 1966 Galerie Gurlitt Mainz | Weyhe Gallery New York

  • 1967 Galerie Beno Zürich | Pfalzgalerie Kaiserslautern | Kunstverein Braunschweig

  • 1970 Galerie Hellhof Kronberg am Taunus

  • 1971 Kunstverein Ulm | Goethe-Institut Nancy | Goethe-Institut Lille | Galerie Wolfgang Hell Saarbrücken

  • 1972 Galerie Vonderbank Frankfurt a.M.

  • 1973 Pfalzgalerie Kaiserslautern, gemeinsame Ausstellung mit Linde Kruck-Körner

  • 1975 Galerie Hell Saarbrücken | Stadthalle Hilten | Rathaus Offenbach am Main

  • 1976 Marilies Heß-Stiftung Hessischer Rundfunk

  • 1978 Galerie Boisserée Köln

Ausstellungen ab 1980 (Auswahl)

  • 1980 Mittelrheinisches Landesmuseum Mainz

  • 1983 Rockenhausen Pfalz | Galerie Bungado Hakodate, Japan

  • 1985 Museum für Stadtgeschichte Nürnberg | "Pfälzische Sezession" Ludwigshafen am Rhein | Albertina Wien

  • 1986 Villa Stuck München | Galerie Bernauer-Berg Frankfurt a.M. | Museum Wiesbaden

  • 1988 Galerie Blauer Ofen Seeheim an der Bergstraße

  • 1993 Herrenhof Mußbach Neustadt an der Weinstraße | Donnersberghalle Rockenhausen

  • 1995 Galerie Blauer Ofen Seeheim an der Bergstraße | Kunsthalle Nürnberg

  • 1997 Galerie H.W. Fichter Frankfurt am Main | Kurpfälzisches Museum Heidelberg

Benedikt Ockenfels

Literaturempfehlungen

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