Eduard Bendemann

Geboren am 3. Dezember 1811 in Berlin als Sohn des Bankiers Anton Heinrich Bendemann; um 1823/24 Begegnung mit Julius Hübner, dem lebenslangen Freund; ab 1826 im Atelier Wilhelm von Schadows; 1827 Übersiedlung nach Düsseldorf und Studium an der Akademie; 1830-31 erste Italienreise mit Schadow, Hildebrandt und Sohn; 1831 Vollendung des ersten Hauptwerkes Gefangene Juden in Babylon, das seinen Ruhm begründen wird; 1834-35 entsteht im Auftrag des preußischen Kronprinzen (später Friedrich Wilhelm IV.) das Bild „Jeremias auf den Trümmern Jerusalems“; am 28. Oktober 1838 Hochzeit mit Lida Schadow, der Tochter des Bildhauers Johann Gottfried Schadow; 1838 Berufung nach Dresden an die Akademie; 1841-42 zweiter Rom-Aufenthalt; 1859 Direktor der Düsseldorfer Akademie; 1866-67 Reise an die Riviera und nach Rom; 1867 erhält Bendemann den preußischen Orden Pour le Mérite (Friedensklasse) verliehen. Rücktritt vom Amt des Direktors der Akademie; verstorben am 27. Dezember 1889 in Düsseldorf; 1890 Retrospektive in der Berliner Nationalgalerie.

Chat