Massimo d'Azeglio

Geboren am 24. Oktober 1798 in Turin; seit 1813 in Rom Malereistudium unter Francesco de Capo; beschäftigt sich daneben auch mit Literatur; Streifzüge durch Rom und Umgebung mit Martin Verstappen; ab etwa 1825 starke Hinwendung zu historischen Themen in der Malerei und Literatur; zeigte sich später beeinflusst durch die Wiener Malerei; es entstehen hauptsächlich historisch orientierte, literarisch und patriotisch geprägte Bilder; später stärkere Hinwendung zur Literatur und Politik, auch angeregt durch seinen Schwiegervater Alessandro Manzoni; setzte sich für die Einigung Italiens ein und wurde 1848 im Kampf gegen Österreich schwer verwundet; 1849 wurde er Minsterpräsident von Sardinien; gegen Ende seines Lebens entstehen wieder einige wenige malerische Arbeiten; obwohl hauptsächlich als Historien- und Schlachtenmaler bekannt, widmete sich d‘Azeglio hingebungvoll der Landschaftsmalerei und hat gerade in den Skizzen vor der Natur bedeutende Werke geschaffen; verstorben am 15. Januar 1866 in Turin.

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