Albert Hertel

Geboren am 19. April 1843 in Berlin; 1859-62 Studium an der Berliner Akademie der Künste bei Eduard Magnus, Eduard Meyerheim, Eduard Holbein und Carl Becker; 1862 Reise nach Schlesien und Beginn der Beschäftigung mit der Landschaftsmalerei; 1863-67 Italienaufenthalt, dort Schüler Heinrich-Franz Drebers, Bekanntschaft mit Feuerbach und Preller d. J.; in Italien wendet sich Hertel schließlich ganz der Landschaftsmalerei zu; 1867-69 Meisterschüler Oswald Achenbachs in Düsseldorf, regelmäßige Reisen zu den Pariser Ausstellungen; 1870 Reise in den Harz und Rückkehr nach Berlin; 1871 Hochzeit mit Clara Hermann, einer Tochter des Bankiers und Mäzens Magnus Hermann, Beginn der Freundschaft zu Adolph von Menzel; Aufenthalt in Venedig, Florenz, Capri und Hofgastein; 1873 Bekanntschaft mit Richard Wagner; 1874 Reise nach Holland; 1875 Leiter der Landschaftsklasse an der Berliner Akademie, Aufenthalt in Holland, Hofgastein und Italien, dort bearbeitet er den Nachlass des einstigen Lehrers Dreber; 1876 Aufenthalt im Harz und Reise nach England; 1877 Reise nach Vevey und Bekanntschaft mit Gustave Courbet; 1878 Aufgabe der Leitung der Landschaftsklasse aus gesundheitlichen Gründen; 1879-81 Südfrankreich, Provence, Cannes und Beginn der Beschäftigung mit monumentalen Wandgemälden; 1882 Ernennung zum königlichen Professor; 1883 Nordische Strandsszene für die Nationalgalerie und Bestallung als Kronprinzessin Victorias Lehrer für Malerei; 1884-95 diverse Reisen zu Studienzwecken und aus gesundheitlichen Gründen, u. a. nach Österreich und Italien; 1888/89 Roter Adlerorden IV. Klasse; 1894-95 Gestaltung des Foyers des Berliner Rathauses mit den Werken der Barmherzigkeit; 1896-1911 diverse Reisen in Deutschland, etwa zur Ostsee, nach Nürnberg und Baden-Baden, nach Italien, 1912 Roter Adlerorden II. Klasse mit Eichenlaub; gestorben am 12. Februar 1912 in Berlin.

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