Rudolf Friedrich Wasmann

Geboren am 8. Mai 1805 in Hamburg; nach erster Ausbildung in Hamburg Studium bei Gustav Heinrich Naeke in Dresden und seit 1829 in München; 1830 Umsiedelung nach Meran; in dieser Zeit maßgeblich nazarenisch beeinflusst; dies wurde 1832 in Rom intensiviert, wo er Kontakt zu Friedrich Overbeck suchte; 1835 wieder in München, dann ab 1839 in Bozen, wo er vornehmlich Porträts malte; 1843 Rückkehr nach Hamburg und weitere zahlreiche Porträtaufträge; später Rückkehr nach und dauerhafte Bleibe in Meran; gegen Ende seines Lebens weitesgehend vergessen, betrieb der Maler Bernt Groenvold die Wiederentdeckung voran; aus dessen Nachlass erwarb die Hamburger Kunsthalle einen Großteil ihres Bestandes an Wasmann-Arbeiten; im 20. Jahrhundert wurde Wasmann wieder als einer der wichtigsten und eigentümlichsten Porträtmaler seiner Zeit entdeckt und gewürdigt; verstorben am 10. Mai 1886 in Meran.

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