Christian Friedrich Tieck

Geboren am 14. August 1776 in Berlin; 1789–1794 in Berlin Bildhauerlehre bei Christian Friedrich Heinrich Sigismund Bettkober; um 1791 Schüler an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste und Mechanischen Wissenschaften; 1793–1850 zahlreiche Teilnamen an der Berliner Akademie-Ausstellung; 1794 Aufnahme in das Atelier von Johann Gottfried Schadow; 1795 Sieg beim Preisausschreiben der Berliner Kunstakademie zur Verherrlichung des Baseler Friedens mit dem Basrelief Mars und Amor (verschollen); 1797 Abreise nach Italien, unterwegs längere Aufenthalte in Dresden und Wien; aufgrund des Kriegs in Oberitalien Weiterreise nach Paris; 1798–1801 Parisaufenthalt; Schüler von Jacques-Louis David und an der École des beaux-arts; regelmäßige Teilnahme am Rompreis der Académie des beaux-arts; 1801–1805 Aufenthalt in Weimar mit einigen Unterbrechungen; u.a. Anfertigung einer Goethe-Büste (Klassik Stiftung, Weimar) sowie Ausführung der Plastiken für das Weimarer Stadtschloss; um 1804 Ernennung zum Professor durch Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach; 1805–1819 zunächst dreijähriger Aufenthalt in Rom; 1808–1812 Rückkehr nach Deutschland, dann 1812–1818 Aufenthalt in Carrara; gemeinsames Atelier mit dem Bildhauer Christian Daniel Rauch; 1819 Rückkehr nach Berlin; mit Rauch Gründung einer staatlichen Bildhauerwerkstatt; Aufnahme als Professor und ordentliches Mitglied der Königlich Preußischen Akademie der Künste; 1829–1849 wesentliche Beteiligung an der Restaurierung der Antikensammlung für das neugegründete Königliche Museum, 1830 Ernennung zum Direktor der Skulpturensammlung; 1839–1849 Vizedirektor der Königlich Preußischen Akademie der Künste; verstorben am 12. Mai 1851 in Berlin. (Quelle: AKLONLINE)

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