Druckgraphik

Die große Sphinx in Gizeh

Albert Hartmann

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Art.-Nr.: AlHar/D 1

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Als mit dem Erblühen der Altertumswissenschaften erst Italien und Griechenland erschlossen... mehr
Die große Sphinx in Gizeh
  • Technik: Radierung auf aufgewalztem Chinapapier
  • unten rechts in der Druckplatte signiert und datiert: "A.H. 31.XII.07", links bezeichnet: "Die besten Glückwünsche zum Neuen Jahr", Unterhalb der Darstellung in Bleistift signiert: "A.Hartmann"
  • Zustand: Sehr guter Zustand. Stellenweise befleckt und gebräunt.
  • Größe: 20,2 x 9,5 cm (Darstellung)
  • Weitere Größen: Papier: 31,3 x 12,7 cm . 21,5 x 10,6 cm (Plattenmaß)
  • Epoche: Realismus
  • Jahr: 1907

Als mit dem Erblühen der Altertumswissenschaften erst Italien und Griechenland erschlossen wurden, weitete sich bald der Blick auf eine andere Bühne: den Orient und das nordafrikanische Ägypten. Während der Feldzüge Napoleons, später durch gezielte Expeditionen der Nationalstaaten des 19. Jahrhunderts wurde das Interesse der eurozentrischen Welt auf Kunst und Geschichte Ägyptens gelenkt. Gegen Ende des Jahrhunderts hatte sich daraufhin ein regelrechter Tourismus entwickelt, der es neugierigen Reisenden ermöglichte, das Land am Nil mit seinen Altertümern und exotischen Schätzen zu besuchen. So gelang es auch Albert Hartmann, dem deutschen Bildhauer und Maler aus Südhessen, Ägypten aufzusuchen und sich in den 1890er Jahren längere Zeit dort aufzuhalten. Noch 1907 nutzte er die früheren, vielleicht bei weiteren Reisen aufgefrischten, Erinnerungen zur Gestaltung dieser Neujahrskarte. Unmittelbar am gewaltigen Haupt der Sphinx zeigt er einige rastende Einheimische und vermutlich einen Dragoman, einen Übersetzer, der den Künstler während seines Aufenthaltes begleitet haben könnte. Im winterlichen Deutschland muss der Neujahrsgruß mit der sonnenbeschienenen Szene und dem fast merkbar warm glühenden Stein, herzlich willkommen geheißen worden sein. Etwas ironisch mutet es dazu an, dass der Fokus im bekannten Œuvre Albert Hartmanns vielmehr auf der Landschaft des heimatlichen Hessens gelegen hat, als auf den Wundern der Ferne, die der Maler nicht nur in Ägypten zu Lebzeiten reichlich besucht hat. |bo

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