Druckgraphik

Die Prati del Popolo Romano auf dem Testaccio

Jakob Wilhelm Mechau

500,00 € *

inkl. Mwst. & inkl. Versandkosten
Art.-Nr.: JaMec/D 3

Sofort versandfertig, Lieferzeit 1-3 Werktage***

Passenden Rahmen direkt mitbestellen
Rahmen, handgefertigt, 39 x 49
Rahmen, handgefertigt, 39 x 49
175,46 € *
Merken
Ende des 18. Jahrhunderts war die Gegend um den Monte Testaccio vor der Porta S. Paolo noch Teil... mehr
Die Prati del Popolo Romano auf dem Testaccio
  • Technik: Radierung auf Papier
  • in der Platte signiert, datiert und bezeichnet: "J. Mechau f. Romae 1793" und bezeichnet: "Sito di recreazione dei pittori Fiaminchi del Secolo passato etc: a monte testaccio"
  • Zustand: Guter Zustand. Entlang der Kanten schwach verschmutzt. Die Blattecken sind geringfügig bestoßen. Auf dem Blattrand rechts oben befindet sich ein kleines restauriertes Loch im Papier. Entlang der oberen Blattkante befinden sich mehrere restaurierte Rand
  • Werksverzeichnis: Nagler 8, Nr. 5, Fichter Nr. 28
  • Serie: Mahlerisch radirte Prospecte von Italien, von Johann Christian Reinhart, Jakob Wilhelm Mechau und Albert Christoph Dies
  • Größe: 25,2 x 35 cm (Darstellung)
  • Weitere Größen: 39 x 49,4 cm (Papier). 28,1 x 37,7 cm (Plattenmaß)
  • Epoche: Klassizismus
  • Jahr: 1793
Ende des 18. Jahrhunderts war die Gegend um den Monte Testaccio vor der Porta S. Paolo noch Teil der Campagna, wo sich die Römer und auch die in Rom lebenden ausländischen Künstler in und vor zahllosen Tavernen vergnügten. Mechaus Darstellung ist eine realistische Beschreibung dieses Volkslebens.

Zu Serie "Mahlerisch radirte Prospecte von Italien"

Diese Radierung ist im Rahmen der Serie "Mahlerisch radirte Prospecte von Italien" entstanden, die durch den Nürnberger Verleger Johann Friedrich Fraunholz und den Künstler Johann Christian Reinhart (1761-1847) initiiert wurde. Mit dem Ansatz, eine Serie "[...] von den schönsten römischen Prospecten und Ruinen[...]" (Schmid 1998, S.161) als Sammlung herauszugeben, beauftragte Fraunholz neben Reinhart auch Albert Christoph Dies (1755-1822) und Jakob Wilhelm Mechau (1745-1808). Die drei Künstler hatten nur geringe Erfahrung in der Herstellung von Druckgraphiken und wurden als Maler vor allem ihrer Fähigkeit wegen ausgesucht, Landschaften und Architekturen feinfühlend und eben "mahlerisch" abzubilden. Von Beginn an war das Ziel der Serie die kunstvolle Darstellung der italienischen Landschaft, abseits der bis dato vorherrschenden Veduten und Ansichten der berühmtesten Sehenswürdigkeiten und touristischen Ziele. Im Vordergrund sollte die Landschaft Italiens stehen, Orte bewundernswerter Naturschauspiele sowie Ruinen, die den Künstlern bekannt, jedoch noch nicht zum Anziehungspunkt aller Italienreisender geworden waren. Besonders den Kunstsammlern in Deutschland sollte somit eine neue Seite des Sehnsuchtslandes aufgezeigt werden. So wurden die Darstellungen schließlich auch in italienischer Sprache betitelt, nicht nur da viele der Örtlichkeiten schlicht nicht zu übersetzen wären, sondern auch um ihnen den gewissen Klang der Exotik nicht zu nehmen.

Haben Sie weitere Fragen?

Zuletzt angesehen