Druckgraphik

Feier an Dürers Grab

Ludwig Emil Grimm

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Art.-Nr.: LuGri/D 51

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„Um sechs war alles ums Grab versammelt, und in schönen Gruppen standen die vielen Künstler aus... mehr
Feier an Dürers Grab
  • Technik: Radierung auf Papier
  • unten signiert und datiert: „L. E. Grimm del. et. fec. aq. fort.“, betitelt: „Albrecht Dürers Grab am 6ten April 1828." und bezeichnet "H. Felsing impr."
  • Zustand: Auf dem vollen Papierbogen mit dem unbeschnittenen Rand. Am Rand leicht fleckig (im oberen Bereich stärker), leichte vertikale Quetschfalte in der Mitte. Kleiner Wasserrand unten rechts. Leichte Knickspuren im oberen Rand.
  • Werksverzeichnis: Stoll 178 II
  • Größe: 25,2 x 34,1 cm (Darstellung)
  • Weitere Größen: Platte: 30,3 x 38 cm; Papier: 48 x 59,5 cm
  • Jahr: 1828
„Um sechs war alles ums Grab versammelt, und in schönen Gruppen standen die vielen Künstler aus verschiedenen Weltteilen auf einmal da an Albrecht Dürers Grab ersammelt, ein großer Efeukranz lag auf dem Grabe, und eine feierliche Stille war eingetreten.“ So beschreibt Ludwig Emil Grimm selbst die hier dargestellte Szene. Die Künstler er Romantik entdeckten neben Raffael in Albrecht Dürer eine Lichtfigur für die Erneuerung der deutschen Kunst und so verwundert es nicht, dass schon bald ein wahrer Dürer-Kult ausbrach, dem sich auch Ludwig Emil Grimm nicht entziehen konnte. Anlässlich des dreihundertsten Todestages von Albrecht Dürer versammelten sich viele Künstler um sein Grab in Nürnberg, um dem verstorbenen Vorbild zu huldigen. Grimm überhöht die Szenerie im Bild gekonnt und verbindet den besonderen Umstand, dass Dürers Todestag im Jahre 1828 auf den Ostersonntag fiel, mit einer christlichen Ikonographie. Die aufgehende Sonne über dem Kreuz verkündet somit nicht nur die Auferstehung Christi, sondern auch diejenige Dürers und mit ihm das neue Erwachen einer neuen deutschen Kunst im Geiste der Romantik. Die Radierung ist damit ein wichtiges kulturelles Zeugnis für die selbstbestimmte und selbstbewusste Sichtweise der jungen Künstler auf sich und ihre Kunst.

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