Annibale Carracci
Italienischer Maler und Mitbegründer der Bologneser Schule, der mit einer naturbezogenen, klassisch geprägten Bildsprache den Manierismus überwand und maßgeblich zur Erneuerung der Malerei um 1600 sowie zur Entwicklung des Barock beitrug.
Daniel Nikolaus Chodowiecki
Daniel Nikolaus Chodowiecki gehörte in der Zeit zwischen 1760 und 1800 zu den wichtigsten und einflussreichsten Künstlern, Illustratoren und Druckgraphikern in Europa. Seine in die Tausende gehenden Bilderfindungen für Bücher und Almanache prägten die Kunst seiner Zeit maßgeblich.<div class="product-detail-manufacturer-link"><a href="/Chodowiecki/" target="_self">Mehr erfahren</a></div>
Dieter Cöllen
Der gebürtige Kölner ist ausgebildeter Bauzeichner und hat in verschiedenen Architekturbüros Erfahrungen gesammelt, bis er 1985 ein eigenes Atelier für Architekturmodellbau gründete. Bald beschäftigte ihn die fast vergessene Kunst des Korkmodellbaus. Die Phelloplastik kam erstmals im 18. Jahrhundert in Italien auf und hatte von Beginn an die Ausformung detailgetreuer Nachbildungen von meist antiken Architekturen zum Inhalt. Die aufwendigen Kormodelle galten bis ins 19. Jahrhundert als Statussymbole des höfischen Adels. Gerne wurden sie auch aus Reisen nach Italien mitgebracht und sowohl zu Studienzecken als auch als Kunstobjekte geschätzt. Cöllen eignete sich diese komplexe Technik an und gilt heute als einziger praktizierender Künstler dieser Disziplin in Europa. Zahlreiche seiner Korkmodelle finden sich in internationalen Museumssammlungen, die er darüber hinaus in konservatorischen Fragen berät.
Augusto Corelli
Über Augusto Corelli ist nur wenig gesichert bekannt. Er wurde 1853 in Italien geboren und war als Maler und Illustrator tätig, vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Corelli arbeitete in einem Stil, der dem späten Realismus und teilweise dem Verismo verpflichtet ist, oft mit erzählerischen, figürlichen Szenen. Einige seiner Gemälde zeigen Alltagsmomente in italienischen Interieurs oder ländliche Szenen, gelegentlich auch romantisierte historische Sujets.
Edward Cucuel
Amerikanisch-deutscher Maler, der vor allem für lichtdurchflutete impressionistische Darstellungen eleganter Damen in Interieurs und Landschaften bekannt ist. Nach seiner Ausbildung in Paris und München entwickelte er einen eigenständigen Stil zwischen französischem Impressionismus und deutscher Salonmalerei.
Ludwig des Coudres
Deutscher Maler des 19. Jahrhunderts, der vor allem als Historien- und Porträtmaler im akademischen Kontext tätig war. Als Professor an der Kunstschule Karlsruhe prägte er die süddeutsche Malerei seiner Zeit nachhaltig.
Fratelli Alinari
"Fratelli Alinari" in Florenz sind das älteste noch bestehende fotografische Unternehmen der Welt: gegründet im Jahr 1852, gut zwei Jahrzehnte nachdem es dem französischen Erfinder Joseph Nicéphore Niépce gelungen war, ein Bild auf eine Zinnplatte zu bannen. Die Gebrüder Alinari waren Romualdo (1830-1891), Leopoldo (1832-1865) und Guiseppe (1836-1892). Leopoldo begann bereits in der Daguerreotypiezeit zu fotografieren und arbeitete für den Lithographen Guiseppe Bardi, mit dem er 1850 ein gemeinsames Fotoatelier gründete. 1854 kaufte Leopoldo die Anteile Bardis und mit seinen Brüdern zusammen entstand daraus das Atelier Fratelli Alinari. Es wurde eines der bedeutendsten italienischen Ateliers des 19. Jahrhunderts und später eines der größten Fotoarchive der Welt, das heute noch besteht.
Heinrich Friedrich Tank
Als einen „der vorzüglichsten jetzt lebenden Maler“ bezeichnet Georg Caspar Nagler den aus Altona stammenden Maler Heinrich Friedrich Tank, der von Hamburg über Kopenhagen nach München zog, wo er bis zu seinem Tod 1872 lebte. Naglers Einschätzung mag Erstaunen hervorrufen, denn heute ist Tank wie so viele Maler des 19. Jahrhunderts weitgehend vergessen, doch ist seine Wiederentdeckung nicht ohne Reiz.
Aus Altona gebürtig, das damals noch dem dänischen Königreich angehörte, ging Tank nach Kopenhagen, wo die dortige Akademie, an der bereits die großen
aus Norddeutschland stammenden Romantiker Philipp Otto Runge und Caspar David Friedrich Ende des 18. Jahrhunderts ihre Karriere gestartet hatten, in den
späten 1820er Jahren nichts von ihrer Attraktivität als Ausbildungsstätte eingebüßt hatte. Über Tanks Tätigkeit dort ist allerdings wenig bekannt, doch muss er
seine Studien zügig vorangetrieben haben, denn 1827 erhielt er eine Silbermedaille und 1828 bewarb er sich erfolglos um ein Reisestipendium. Offensichtlich
etablierte er sich aber in der Folge in Kopenhagen als Maler von Seestücken und auch als Porträtist und beteiligte sich wiederholt in den frühen 1830er Jahren an
den Frühjahrsausstellungen auf Schloss Charlottenborg 3, bevor er 1835 nach einem längeren Zwischenstopp in Hamburg nach München ging.
Richard Teschner
Österreichischer Künstler und Puppenspieler, der als Erneuerer des Figurentheaters mit seinen symbolistisch geprägten Stabpuppen, kunstvoll gestalteten Bühnenbildern und dem „Goldenen Schrein“ eine einzigartige Verbindung von bildender Kunst, Theater und Musik schuf.
Hans Thoma
Deutscher Maler und Grafiker, der als zentrale Figur des deutschen Spätromantizismus und Symbolismus gilt. Seine Werke verbinden idealisierte Naturdarstellungen und mythologische Motive mit einer schlichten, zeitlos wirkenden Formensprache.
Adolph Thomas
Der Zittauer Künstler gehört zum Kreis der spannenden und noch zu entdeckenden Schüler Ludwig Richters.
Charles Turner
Englischer Grafiker und einer der bedeutendsten Mezzotintostecher seiner Zeit, bekannt vor allem für Reproduktionsgrafik nach Gemälden führender Maler. Seine Drucke trugen wesentlich zur Verbreitung zeitgenössischer Porträt- und Historienmalerei im frühen 19. Jahrhundert bei.