Aquarell

Auf dem Weg von Civitella nach Olevano

Otto Wagner

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Art.-Nr.: 18304

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An der Akademie in Dresden unter Johann Gottfried Jentzsch ausgebildet, machte sich Otto Wagner... mehr
Auf dem Weg von Civitella nach Olevano
  • Technik: Tusche und Aquarell auf Papier
  • Verso eigenhändig bezeichnet: "Von Civitella nach Olevano". Verso weitere Beschriftungen: "Otto Wagner".
  • Zustand: Guter Zustand. Das Papier minimal knittrig, rückseitig an den oberen Ecken Reste einer alten Montierung.
  • Provenienz: Georg Denzel (1873 München - 1959 München) F. Wilhelm Denzel, 20. Jahrhundert
  • Größe: 23,4 cm x 35,1 cm
  • Epoche: Romantik
  • Jahr: um 1831

An der Akademie in Dresden unter Johann Gottfried Jentzsch ausgebildet, machte sich Otto Wagner vor allem als Maler romantischer Ansichten seiner Heimatregion einen Namen, die er unter anderem als Vorlagen für umfangreiche Stichreihen fertigte. Später betätigte er sich zudem als Szenenmaler am Königlichen Hoftheater in Dresden. In den Jahren 1830/31 begab er sich auf eine längere Studienreise nach Italien, von der er auch unser Aquarell mitbrachte.
Auf dem Weg von Civitella nach Olevano zeigt das Werk die Reiseroute unseres Künstlers in Richtung des bereits Anfang des 19. Jahrhunderts von deutschen Künstlern angepilgerten Ortes in der Campagna Romana. Am zerklüfteten Fels führt der schmale Pfad entlang des imposanten Abgrundes, bei dem man nur vermuten kann, wie es den reisenden Künstler gleichermaßen vor Furcht und Ehrfurcht geschwindelt haben muss. In südlicher Richtung gehend müssen sich dem Wanderer nicht erst seit Civitella Tag für Tag die beeindruckendsten Ausblicke eröffnet haben, sodass man sich mühelos in selbigen hineinversetzen kann, wenn man ihn sich staunend und unentwegt zeichnend vorstellen mag.
Unser Aquarell, das aufgrund seiner Farbgebung wohl an einem hochsommerlichen Abend entstanden sein könnte, ruft pures Entzücken über die offene Weite der italienischen Hügellandschaft hervor. Im Bild staffeln sich ein, für die Skizze, sehr detaillierter, nahsichtiger Vordergrund und ein fast unendlich weite Ferne darstellender Hintergrund, abrupt getrennt lediglich durch die Kante des zu bewandernden Weges. Mit zarten Pinselstrichen gestaltet Wagner die nahen und fernen Hügelketten und setzt nur im Vordergrund die vergleichsweise harte Kontur der Feder ein. Es entsteht ein faszinierend vielschichtiger Ausblick eines Reisenden, der nicht aufhören kann über die ihn umgebenden Natur zu staunen. (Text: Benedikt Ockenfels)

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