Druckgraphik

Die Passion Christi, Folge von 12 Blättern

Johanna Sibylla Küsel nach Jacques Callot

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Art.-Nr.: JoKues/D 1

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Johanna Sibylla Küsel (um 1650 Augsburg - 1717 ebd.) nach Jacques Callot (1592 Nancy - 1635... mehr
Die Passion Christi, Folge von 12 Blättern
  • Technik: Kupferstich auf Papier
  • auf dem ersten Blatt in der Druckplatte signiert: "Johanna Sübylla Küslin fec. Aug. Vind.", alle weiteren Blätter unten mittig nummeriert, verso auf allen Sammlungsstempel der Sammlung F. Bernstein, Langelsheim bei Goslar (Lugt Nr. 982b)
  • Zustand: Insgesamt sehr guter Zustand. Auf alter Unterlage montiert, schön erhalten, leicht gebräunt und etwas fleckig.
  • Serie: Passion Christi
  • Größe: 8,5 x 7,1 cm (Darstellung)
  • Weitere Größen: Bl. 1: 8,5 (7,6) x 7,1 (6) cm; Bl. 2: 7,7 (6,9) x 5,7 (5) cm; Bl. 3: 7,9 (7) x 6 (5,3) cm; Bl. 4: 7,9 (7) x 5,7 (5) cm; Bl. 5: 7,8 (6,9) x 6,3 (5,4) cm; Bl. 6: 7,6 (6,9) x 5,8 (5,2) cm; Bl. 7: 7,8 (6,9) x 6,3 (5,4) cm; Bl. 8: 7,9 (7,1)
  • Epoche: Barock
  • Jahr: vor 1685

Johanna Sibylla Küsel (um 1650 Augsburg - 1717 ebd.) nach Jacques Callot (1592 Nancy - 1635 ebd.), Die Passion Christi, Folge von 12 Blättern, vor 1685, Kupferstich

Eine Folge aus 12 Miniaturbildern, die den Passionszyklus durchlaufen. Nach der "Kleinen Passion" von Jacques Callot.

Die Szenen zeichnen sich durch ihren Detailreichtum und dramatischen Aufbau aus. Architektur und Buschwerk bereiten die Bühnen der anfänglichen Szenen und schaffen oder definieren Raum und Tiefe. So wird der Blick durch Säulen und Tore gelenkt, um Folterszenen, wie der Geißelung oder Dornenkrönung, die entsprechende Bühne zu bereiten. In den letzten Szenen öffnen sich die Räume. Das Setting wird in die offene Landschaft verlegt. Die Architektur tritt zurück und legt einen nun dramatisch erscheinenden Himmel frei. Felsen, Hügel und das durch Folterknechte aufgerichtete Kreuz, forcieren eine Bewegungen in die Höhe. Die hohe Zahl an Bildpersonal unterstützt die Dramatik der Ereignisse. Statt einen leidenden Jesus, zeigt die Passion einen in jeder Szene strahlenden Jesus. Johanna Sibylla Küsel wuchs in künstlerischen Kreisen auf. Sie war die Tochter eines Kupferstechers und die Nichte der berühmten Künstlerin und Naturforscherin Maria Sibylla Merian. In der Werkstatt ihres Vaters kopierte sie 1672 die elf Radierungen des "Nouveau Testament" von Jacques Callot in technisch perfekter, minutiöser Arbeit. Durch dieses Werk wurde sie bekannt und führte weitere Kupferstiche als Kopien bekannter Gemälde wie die von Adam Elsheimer aus. Sie assistierte ihrem Mann, dem Künstler Johann Ulrich Krauß und verhalf ihm, zu einem der angesehensten Kupferstecher Augsburgs zu werden. Wie viele der Arbeiten von Krauß tatsächlich auf sie zurückzuführen sind, wäre eine Untersuchung wert. Die vorliegende Folge beweist deutlich das künstlerische Talent der Kupferstecherin. |at

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