In ein Gehölz ziehende Kuhherde
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Art.-Nr. 17086
Über dieses Werk
»In ein Gehölz ziehende Kuhherde« ist ein Werk von Johann Christoph Erhard aus dem Jahr 1817, ausgeführt als Radierung auf Papier und misst 8,8 x 11,6 cm (Darstellung).
Keine Beschreibung hinterlegt.
Werkangaben
Werkbeschreibung und Zuschreibung: H. W. Fichter Kunsthandel, Frankfurt am Main
- Technik
- Radierung
- Ausführung
- Radierung auf Papier
- Jahr
- 1817
- Epoche
- Romantik
- Darstellung
- Landschaft
- Land
- Deutschland
- Signatur
- Unten mittig in der Druckplatte signiert, datiert und bezeichnet:" JC Erhard fec. 1817 JC | Wien bei F. Kettn No 6"
- Werkverzeichnis
- Apell 52, III/IV
Maße
- Werk
- 8,8 x 11,6 cm (Darstellung)
- Angabe
- Weitere Größen: 10,4 x 13,5 cm (Papier)
Weitere Angaben
- Literatur
- Apell, Aloys: Handbuch für Kupferstichsammler oder Lexicon der vorzüglichsten Kupferstecher des XIX. Jahrhunderts.; Leipzig 1880. Werkverzeichnis Nr.: 52, III/IV.
- Werkverzeichnis
- , 52, III/IV
Zustand
Sehr guter Zustand. Oben rechts ist ein vereinzelter blasser Fleck zu erkennen.
Schlagworte
Johann Christoph Erhard
In den "Club 27", einer Liste von Rockmusikern, die nach exzessivem Lebenswandel jung verstarben, wird Johann Christoph Erhard wohl nie aufgenommen werden, obgleich er noch kurz vor seinem 27. Geburtstag verschied. Denn obwohl dem Künstler die Rockmusik natürlich völlig unbekannt war, hätte er aus heutiger Sicht diese Anerkennung verdient. Denn auch er durchlebte ein kurzes, von psychischer Aufruhr bewegtes Leben und hinterließ ein relenavtes Werk für die Nachwelt. Durch die kunstsinnige Familie gefördert, erhielt er Zeichenunterricht in der Werkstatt des Ambrosius Gabler, wo er Johann Adam Klein kennenlernte, der ihn als Freund fortan begleitete. Beide verband die Leidenschaft für ausgedehnte Studienausflüge und genaue Naturstudien. Trachtentragende Einheimische, häufig in Begleitung von Tieren, sowie die allgegenwärtigen Soldaten der Napoleonischen Kriege, sind stetig wiederkehrende Protagonisten. Italien zog Erhard immer wieder in seinen Bann, wo er die Nähe der deutschen Künstler in Rom suchte. Hier machte sich spätestens der melancholische Zustand seiner Psyche bemerkbar. Halluzinationen führten zu einem ersten Suizidversuch um Weihnachten 1820, dem weitere folgten. Im Januar 1822 verstarb er in Rom an den Verletzungen eines selbst zugefügten Pistolenschusses.
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