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"Suum Cuique" - "Jedem das Seine". Mit diesem philosophischen Sprichwort scheint der Künstler in einer, einem Exlibris gleichenden Gebrauchsgrafik, die Verantwortung für das ästhetische Gefallen und die richtende Bewertung seiner Kunst abzulegen und in die Hand des individuellen Betrachters zu legen. Das Blatt ist ein persönliches Geschenk an seinen Sohn Franz Hübner (1840-1891) entstanden und gleicht einem Wappen oder einem Exlibris.

Die Darstellung stammt aus einer Serie von kleinen Wappendarstellungen für seine Kinder, die Julius Hübner im Jahre 1868 gestochen hat.

Werkangaben

Werkbeschreibung und Zuschreibung: , Frankfurt am Main

Ausführung
Kupferstich auf Papier
Jahr
1868
Darstellung
Genre
Signatur
in der Platte bezeichnet, monogrammiert und datiert: "JH 1868"
Provenienz
Aus dem Nachlass des Künstlers

Maße

Werk
8,5 x 5,7 cm (Darstellung)
Angabe
Weitere Größen: 33 x 23,4 cm (Papier). 14,5 x 11,5 cm (Plattenmaß)

Zustand

Sehr gut. Auf dem Blattrand sind vereinzelte blasse Stockflecken erkennbar.

Zu sehen in Julius Hübner

Julius Hübner

1806 – 1882·Deutschland·19. Jahrhundert
Julius Hübner kam 1806 in Oleśnica (seinerzeit Oels in Schlesien) zur Welt. Ab 1821 studierte er an der Kunstakademie zu Berlin und seit 1823 im Atelier Wilhelm von Schadows. Als dieser 1826 zum Direktor der Kunstakademie in Düsseldorf ernannt wurde, folgte der Freundeskreis um Hübner dem Ruf Schadows. Als geschlossene Künstlergruppe unter einem Lehrer und durch dessen intensive Bemühungen, die Düsseldorfer Akademie zu beleben, bildete sich das Kollektiv, das spätestens seit 1828 als Düsseldorfer Schule bezeichnet wurde. Diesem war eine idealisierende Darstellungsweise zu eigen sowie eine enge Orientierung an literarischen Motiven. Hübner reiste im Anschluss nach Italien, verbrachte Zeit in Berlin und Düsseldorf und ging 1839 schließlich an die Dresdner Kunstakademie. 1842 wurde er dort zum Professor ernannt und von 1871 bis 1882 als Nachfolger Schnorrs von Carolsfeld als Direktor der königlichen Gemäldegalerie eingesetzt. Hübner verstarb 1882 in Loschwitz bei Dresden.
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