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Die großformatige Kohlezeichnung zeigt eine eindrucksvolle Szene ländlicher Arbeit: Drei Männer schreiten im Gleichklang nebeneinander und setzen synchron ihre Sensen zur Mahd an. Mit dynamischem Strich, kräftigen Schattierungen und einem Gespür für Rhythmus und Bewegung fängt Schroeter die kollektive Kraftanstrengung dieser Tätigkeit ein. Die Komposition wirkt ausgewogen und zeigt ein hohes Maß an Beobachtungsgabe für Körperhaltung, Synchronität und Arbeitsgestus.

Werkangaben

Werkbeschreibung und Zuschreibung: , Frankfurt am Main

Technik
Kohle
Ausführung
Kohle auf Papier
Jahr
1901
Epoche
Realismus
Darstellung
Personen
Land
Deutschland
Signatur
Unten links signiert: "Paul Schroeter". Unten links datiert: "1901".
Provenienz
Aus dem Nachlass des Künstlers

Maße

Werk
38 x 47,4 cm (Papier)

Weitere Angaben

Stempel
Verso Nachlassstempel, Nachlaß Paul Schröter 1866-1946.
Provenienz
Aus dem Nachlass des Künstlers.

Zustand

Sehr guter Zustand. Insgesamt sehr guter, altersgerechter Zustand. Im unteren Rand mit leichten horizontalen Knicken und zwei kleine restaurierte Einrisse. Oben rechts befindet sich ein weiterer, restaurierter Randeinriss. Insbesondere im rechten unt

Paul Schroeter

1866 – 1946·Deutschland·19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert
Paul Schroeter wurde 1866 in Kempen (Provinz Posen) geboren und ging zum Malereistudium 1885 nach Düsseldorf, wo er bei Eugen Dücker, Eduard von Gebhardt und Peter Janssen lernte. 1892 bis 1896 reiste er mehrfach nach Belgien, Flandern und Holland. Während der Wintermonate lebte er in München und debütierte mit großem Erfolg 1893 auf der Ausstellung des Münchner Künstlerhauses. Anschließend beteiligte er sich an einer Ausstellung der Hamburger Kunsthalle und der Münchner Sezession. In diese Zeit fällt auch die Hinwendung zur Holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts und die Orientierung an Rembrandt, dem er in den vielen, teils schonungslosen Selbstbildnissen huldigt. 1901 folgte der Umzug nach Worpswede und 1908 schließlich nach Berlin, wo er sich intensiv der Porträtmalerei widmete. Die Folgejahre wurden von steten Geldsorgen begleitet und er konnte nicht an die früheren Erfolge anknüpfen. 1943 wurde sein gesamter Besitz durch einen Bombenangriff zerstört. 1946 verstarb der Maler in Linow.
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