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Das sorgfältig komponierte Studienblatt zeigt mehrere Skizzen von Händen in verschiedenen Momenten des Strickvorgangs – mal locker andeutend, mal detailliert ausgearbeitet. Mit sicherem Strich und feinem Gespür für Anatomie und Bewegung dokumentiert Schroeter die Handstellungen in fließender Abfolge. Der Kontrast aus klaren Konturen, Überzeichnungen und partiellen Weißhöhungen auf getöntem Papier verleiht der Darstellung rhythmische Lebendigkeit und eine besondere plastische Qualität.

Werkangaben

Werkbeschreibung und Zuschreibung: , Frankfurt am Main

Technik
Kohle
Ausführung
Weiß gehöhte Kohle auf Papier
Jahr
20. Jahrhundert
Epoche
Realismus
Darstellung
Personen
Land
Deutschland
Provenienz
Aus dem Nachlass des Künstlers

Maße

Werk
35,3 x 26,6 cm (Papier)

Weitere Angaben

Stempel
Verso Nachlassstempel, Nachlaß Paul Schröter 1866-1946.
Provenienz
Aus dem Nachlass des Künstlers.

Zustand

Sehr guter Zustand. Insgesamt sehr guter, altersgerechter Zustand. Das Papier ist verbräunt. Rand unregelmäßig beschnitten, Ecke oben links mit Knick.

Zu sehen in Paul Schroeter

Paul Schroeter

1866 – 1946·Deutschland·19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert
Paul Schroeter wurde 1866 in Kempen (Provinz Posen) geboren und ging zum Malereistudium 1885 nach Düsseldorf, wo er bei Eugen Dücker, Eduard von Gebhardt und Peter Janssen lernte. 1892 bis 1896 reiste er mehrfach nach Belgien, Flandern und Holland. Während der Wintermonate lebte er in München und debütierte mit großem Erfolg 1893 auf der Ausstellung des Münchner Künstlerhauses. Anschließend beteiligte er sich an einer Ausstellung der Hamburger Kunsthalle und der Münchner Sezession. In diese Zeit fällt auch die Hinwendung zur Holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts und die Orientierung an Rembrandt, dem er in den vielen, teils schonungslosen Selbstbildnissen huldigt. 1901 folgte der Umzug nach Worpswede und 1908 schließlich nach Berlin, wo er sich intensiv der Porträtmalerei widmete. Die Folgejahre wurden von steten Geldsorgen begleitet und er konnte nicht an die früheren Erfolge anknüpfen. 1943 wurde sein gesamter Besitz durch einen Bombenangriff zerstört. 1946 verstarb der Maler in Linow.
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