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Das Bild zeigt eine weitläufige Gebirgslandschaft mit dominanten Berggipfeln im Hintergrund, die majestätisch emporragen. Im Vordergrund verläuft ein kurviger Pfad entlang eines rustikalen Holzzauns, der die geschwungenen Hügel umrandet. Zwei Figuren sind sichtbar: eine sitzende Person mit einem Hund am Wegrand und eine weitere, die den Pfad entlanggeht. Die Komposition betont die Weite der Landschaft durch die geschwungene Linienführung, die den Blick des Betrachters in die Tiefe leitet. Die Lichtverhältnisse sind subtil, mit feinen Schattierungen, die die Textur der Berge und Hügel hervorheben. Der Himmel ist mit leichten Wolkenstrukturen versehen, was der Szene eine friedliche, jedoch dynamische Atmosphäre verleiht.

Werkangaben

Werkbeschreibung und Zuschreibung: , Frankfurt am Main

Technik
Bleistift
Ausführung
Bleistift auf Papier
Jahr
1951
Epoche
Realismus
Darstellung
Landschaft
Land
Deutschland
Signatur
Unten rechts monogrammiert: "C.W.". Unten rechts datiert: "51".
Provenienz
Aus dem Nachlass des Künstlers

Maße

Werk
60,7 x 45,6 cm (Darstellung)

Weitere Angaben

Stempel
Unten links Nachlassstempel, Carl Walther. Dresden. 20. Jahrhundert
Provenienz
Aus dem Nachlass des Künstlers.

Zustand

Guter Zustand. Entlang der Ränder einige kleinere Einstichlöcher, oben am Rand links der Mitte kleiner Riss in der Fläche, Papier schwach gebräunt, unregelmäßig beschnitten, etwas berieben und beschmutzt, einige Flecken rechts unten, oben Reste alter

Zu sehen in Carl Walther

Carl August Walther

1880 – 1956·Deutschland·20. Jahrhundert
Carl August Walther, geboren 1880 in Leipzig, begann seine Laufbahn als Maler, Zeichner und Grafiker an der Dresdner Akademie. Unter Oskar Zwintscher und Richard Müller entwickelte er zusehends seinen eigenen Stil und beteiligte sich 1909 an der „3. Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes Weimar“ und in der Folge an zahlreichen Schauen in seiner Wahlheimat. Walther blieb Dresden stets treu und durchlebte das Kaiserreich, die Weltkriege, die Weimarer Republik, den NS-Staat und die Gründung der DDR. Von einem technisch überzeugenden, gegenstandsbetonten Realismus, der sich auch in Zeichnungen von einer Italienreise manifestiert, führte sein künstlerischer Weg zu symbolistischen und expressiven Tendenzen und wieder zurück. Nicht zuletzt lässt auch die Gestaltung von Exlibris mit provokanten, erotisierten Darstellungen, tief in das Wesen des Künstlers blicken. Doch weder die Avantgarden und programmatischen ‚Ismen‘ der Moderne, noch die Ernennung Dresdens als nationalsozialistische Gauhauptstadt und die Bombennacht des 14. Februar 1945 hinterließen Spuren im vielgestaltigen Œuvre Carl Walthers, das mit seinem Tod 1956 seinen Abschluss fand.
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