Der Hera-Tempel in Paestum
»Der Hera-Tempel in Paestum« ist ein Werk von Jakob Friedrich Peipers aus dem Jahr um 1829, ausgeführt als Bleistift auf Papier und misst 25,8 x 20,5 cm (Papier).
Jakob Friedrich Peipers war ausgebildeter Architekt. Er studierte bei Friedrich Weinbrenner in Karlsruhe und bei Franz Christian Gau in Paris, bevor er 1829 das erste Mal nach Italien reiste. Es verwundert also nicht, dass Peipers als Archi… weiterlesen ›
Jakob Friedrich Peipers war ausgebildeter Architekt. Er studierte bei Friedrich Weinbrenner in Karlsruhe und bei Franz Christian Gau in Paris, bevor er 1829 das erste Mal nach Italien reiste. Es verwundert also nicht, dass Peipers als Architekt in besonderem Maße von den Tempelruinen in Paestum angezogen wurde. Der strenge Dreiklang von Poseidon-, Hera-, und Athena-Tempel mit ihren dorischen Säulen wird den klassizistisch geprägten Peipers ebenso interessiert haben wie viele Künstler vor und nach ihm. Dennoch zeigt sich auch ein jugendlicher Schalk in diesem vorliegenden Blatt, denn die Reisegruppe kommt nicht umhin, die Monumentalität zu brechen und auf dem gestürzten Kapitell einer Säule des Hera-Tempels zu posieren. Hier mag sich durchaus ein künstlerisches Selbstverständnis ankündigen: Man steht auf den Ruinen der Vergangenheit; erkennend aber nicht verklärend.
Werkangaben
Werkbeschreibung und Zuschreibung: H. W. Fichter Kunsthandel, Frankfurt am Main
- Technik
- Bleistift
- Ausführung
- Bleistift auf Papier
- Jahr
- um 1829
- Epoche
- Romantik
- Darstellung
- Architektur
- Land
- Italien
- Signatur
- oben mittig bezeichnet: "Basilika zu Paestum"; unten rechts monogrammiert: "FP", oben rechts bezeichnet: "63"
- Werkverzeichnis
- Katalog "Landschaft im Auge des Architekten", Nr. 12
Maße
- Werk
- 25,8 x 20,5 cm (Papier)
Weitere Angaben
- Wasserzeichen
- Buchstaben/Ziffern: J. Whatman Turkey Mill 1825 | Datierung:
- Literatur
- Pfarr, Ulrich; H. W. Fichter Kunsthandel: Friedrich Jakob Peipers (1805-1878). Landschaft Im Auge Des Architekten; Frankfurt am Main 2015; Abb. Nr. 12. Werkverzeichnis Nr.:.
- Werkverzeichnis
- ,
Zustand
Sehr guter Zustand. Das Blatt ist altersbedingt geringfügig verfärbt und stellenweise schwach verschmutzt. Links oben und unten sind kleine bräunliche Flecken sichtbar.
Jakob Friedrich Peipers
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