Druckgraphik

Die Villa des Cassius in Tivoli

Albert Christoph Dies

500,00 € *

inkl. Mwst. & inkl. Versandkosten
Art.-Nr.: AlDies/D 11

Sofort versandfertig, Lieferzeit 1-3 Werktage***

Passenden Rahmen direkt mitbestellen
Rahmen, handgefertigt, 39 x 49
Rahmen, handgefertigt, 39 x 49
210,00 € *
Merken
Einer der zahlreichen Landsitze wohlhabender Stadtrömer im antiken Tibur, der sich an der... mehr
Die Villa des Cassius in Tivoli
  • Technik: Radierung auf Papier
  • Unterhalb der Darstellung in der Druckplatte signiert, datiert und bezeichnet: "A. C. Dies f Romae 1793 | Ruderi esistenti a Tivoli del piano inferiore della villa di Cassio"
  • Zustand: Sehr guter Zustand. Mittig geringfügig wellig. Auf dem Blattrand schwach verschmutzt und vereinzelt minimal fleckig. Die Blattecken sind minimal bestoßen und vereinzelt eingerissen. Unten mit diversen Bezeichnung in Bleistift von fremder Hand.
  • Werksverzeichnis: Andresen III, Nr. 16; Fichter Nr. 60
  • Serie: Mahlerisch radirte Prospecte von Italien, von Johann Christian Reinhart, Jakob Wilhelm Mechau und Albert Christoph Dies
  • Größe: 24,8 x 35,6 cm (Darstellung)
  • Weitere Größen: 39,3 x 49,3 cm (Papier). 28 x 37,8 cm (Plattenmaß)
  • Epoche: Klassizismus
  • Jahr: 1793

Einer der zahlreichen Landsitze wohlhabender Stadtrömer im antiken Tibur, der sich an der Südseite der Stadt, an der heutigen Viale Nico Tiburtina, befand. Die mit Bäumen bewachsenen Reste von Tonnengewölben begrenzen einen halbrunden Platz, auf dem Hirten ihre Herde weiden.

 

Zu Serie "Mahlerisch radirte Prospecte von Italien"

 

Diese Radierung ist im Rahmen der Serie "Mahlerisch radirte Prospecte von Italien" entstanden, die durch den Nürnberger Verleger Johann Friedrich Fraunholz und den Künstler Johann Christian Reinhart (1761-1847) initiiert wurde. Mit dem Ansatz, eine Serie "[...] von den schönsten römischen Prospecten und Ruinen[...]" (Schmid 1998, S.161) als Sammlung herauszugeben, beauftragte Fraunholz neben Reinhart auch Albert Christoph Dies (1755-1822) und Jakob Wilhelm Mechau (1745-1808). Die drei Künstler hatten nur geringe Erfahrung in der Herstellung von Druckgraphiken und wurden als Maler vor allem ihrer Fähigkeit wegen ausgesucht, Landschaften und Architekturen feinfühlend und eben "mahlerisch" abzubilden. Von Beginn an war das Ziel der Serie die kunstvolle Darstellung der italienischen Landschaft, abseits der bis dato vorherrschenden Veduten und Ansichten der berühmtesten Sehenswürdigkeiten und touristischen Ziele. Im Vordergrund sollte die Landschaft Italiens stehen, Orte bewundernswerter Naturschauspiele sowie Ruinen, die den Künstlern bekannt, jedoch noch nicht zum Anziehungspunkt aller Italienreisender geworden waren. Besonders den Kunstsammlern in Deutschland sollte somit eine neue Seite des Sehnsuchtslandes aufgezeigt werden. So wurden die Darstellungen schließlich auch in italienischer Sprache betitelt, nicht nur da viele der Örtlichkeiten schlicht nicht zu übersetzen wären, sondern auch um ihnen den gewissen Klang der Exotik nicht zu nehmen.

 

Haben Sie weitere Fragen?

Zuletzt angesehen