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Darstellung eines Verkäufers von geronnener Milch. Aus der Ausgabe bei C. H. Zeh von 1844. Abdruck des zweiten und letzten Zustandes.

Werkangaben

Werkbeschreibung und Zuschreibung: , Frankfurt am Main

Technik
Radierung
Ausführung
Radierung auf Papier
Jahr
1822
Epoche
Romantik
Darstellung
Berufsleben
Land
Italien
Signatur
Unten im Druck signiert: "JAK fec.". Unten datiert: "1822". Unten im Druck bezeichnet: "Gioncataro di Roma".
Werkverzeichnis
Jahn 254 II/II
Provenienz
Sammlung Johann Nepomuk Seiler

Maße

Werk
15 x 10,9 cm (Darstellung)
Angabe
Weitere Größen: 32,7 x 24,3 cm (Papier)

Weitere Angaben

Stempel
Verso Sammlerstempel, Lugt Nr.: 3976. Johann Nepomuk Seiler (1793-1876). München. 19. Jahrhundert
Provenienz
Sammlung Johann Nepomuk Seiler
Literatur
Jahn, C.: Das Werk von Johann Adam Klein. Maler und Kupferätzer zu München, Mitglied der kgl. Akademie der Künste zu Berli, Inhaber des Verdienstkreuzes vom herzogl. Sächs. Ernestinischen Hausorden; München 1863. Werkverzeichnis Nr.: 254 II/II.
Werkverzeichnis
, 254 II/II

Zustand

Guter Zustand. Auf dem gesamten Blatt sind Stockflecken sichtbar. Die Blattecken sind teils minimal bestoßen. Oben links schwache streifenförmige Bereibung(?).

Zu sehen in Johann Adam Klein

Johann Adam Klein

1792 – 1875·Deutschland·19. Jahrhundert
Geboren in die Familie eines Nürnberger Weinhändlers, wurde Johann Adam Klein der Zugang zur Kunst nicht gerade in die Wiege gelegt. Der verständisvolle Vater jedoch förderte die schöngeistige Neigung seines Sohnes und ermöglichte ihm, den Weg des Künstlers zu beschreiten. Klein fühlte sich dem unmittelbaren Naturstudium hingezogen und verließ häufig die noch traditionellen Pfade der seinerzeit üblichen Kunstausbildung. Er unternahm Spaziergänge, Wanderungen und schließlich lange Reisen in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Italien, bei denen er alle Eindrücke gewissenhaft auf Papier festhielt. Einen Großteil seines umfangreichen Œuvres machen Zeichnungen und Radierungen von Tieren aus, sowie genrehafte Darstellungen der Menschen in ihren typischen Trachten, denen er bei seinen Ausflügen begegnete. Nicht zuletzt schlug sich in Kleins Motiven auch die unstete Zeit der Napoleonischen Kriege nieder, indem er Feldlager und uniformierte Soldaten verschiedenster Herkunft zeichnete. Er verstarb 1875 in München.

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