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Der römische Ochsentreiber zu Pferde nach links trabend, auf weissem Grund ohne Terrainangabe. Das Pferd mit einer breiten Halfter unter dem Zaum hat auf dem linken Schenkel den Brand G unter Krone und Kreuz, der Reiter trägt hohe Ledergamaschen und in der Rechten eine Stange.

Werkangaben

Werkbeschreibung und Zuschreibung: , Frankfurt am Main

Technik
Radierung
Ausführung
Radierung auf Papier
Jahr
1824
Epoche
Romantik
Darstellung
Berufsleben
Land
Italien
Werkverzeichnis
Jahn 262 II/II

Maße

Werk
10 x 10 cm (Darstellung)
Angabe
Weitere Größen: 13,6 x 18,7 cm (Papier)

Weitere Angaben

Literatur
Jahn, C.: Das Werk von Johann Adam Klein. Maler und Kupferätzer zu München, Mitglied der kgl. Akademie der Künste zu Berli, Inhaber des Verdienstkreuzes vom herzogl. Sächs. Ernestinischen Hausorden; München 1863. Werkverzeichnis Nr.: 262 II/II.
Werkverzeichnis
, 262 II/II

Zustand

Guter Zustand. Leicht stockfleckig. Knapp beschnitten und entlang der Kanten teils leicht bestoßen.

Zu sehen in Johann Adam Klein

Johann Adam Klein

1792 – 1875·Deutschland·19. Jahrhundert
Geboren in die Familie eines Nürnberger Weinhändlers, wurde Johann Adam Klein der Zugang zur Kunst nicht gerade in die Wiege gelegt. Der verständisvolle Vater jedoch förderte die schöngeistige Neigung seines Sohnes und ermöglichte ihm, den Weg des Künstlers zu beschreiten. Klein fühlte sich dem unmittelbaren Naturstudium hingezogen und verließ häufig die noch traditionellen Pfade der seinerzeit üblichen Kunstausbildung. Er unternahm Spaziergänge, Wanderungen und schließlich lange Reisen in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Italien, bei denen er alle Eindrücke gewissenhaft auf Papier festhielt. Einen Großteil seines umfangreichen Œuvres machen Zeichnungen und Radierungen von Tieren aus, sowie genrehafte Darstellungen der Menschen in ihren typischen Trachten, denen er bei seinen Ausflügen begegnete. Nicht zuletzt schlug sich in Kleins Motiven auch die unstete Zeit der Napoleonischen Kriege nieder, indem er Feldlager und uniformierte Soldaten verschiedenster Herkunft zeichnete. Er verstarb 1875 in München.

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