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Sehr schöner Druck, vorletzter Zustand vor der Hinzufügung der Verlegeradresse. Ungarischer Schiffzug mit fünf an ein Schiff gespannten Pferden, von welchen drei geritten werden. Derselbe hält an dem mit einem Geländer eingefriedigten Ufer der Donau und ist von einem berittenen Führer begleitet, der im Profil nach rechts haltend sich auf eine lange Stange stützt. Ein sechstes Zugpferd, auf welchem ein Führer sitzt, ist hinter der Gruppe an das Schifftau gespannt.

Werkangaben

Werkbeschreibung und Zuschreibung: , Frankfurt am Main

Technik
Radierung
Ausführung
Radierung auf Chinapapier, aufgewalzt auf Papier
Jahr
1814
Epoche
Romantik
Darstellung
Berufsleben
Land
Ungarn
Signatur
Unterhalb der Darstellung in der Druckplatte signiert, datiert und bezeichnet: "J. A. Klein fc. 1814 | Ungarischer Schiffzug", oben rechts nummeriert: "No 2"
Werkverzeichnis
Jahn 141, III/IV
Serie
Die erste Lieferung des Verlags von Ferd. Kettner in Wien, Blatt 7

Maße

Werk
16,3 x 21,2 cm (Darstellung)
Angabe
Weitere Größen: 24 x 32,7 cm (Papier). 19,7 x 24,3 cm (Plattenmaß)

Weitere Angaben

Literatur
Jahn, C.: Das Werk von Johann Adam Klein. Maler und Kupferätzer zu München, Mitglied der kgl. Akademie der Künste zu Berli, Inhaber des Verdienstkreuzes vom herzogl. Sächs. Ernestinischen Hausorden; München 1863. Werkverzeichnis Nr.: 141, III/IV.
Werkverzeichnis
, 141, III/IV
Quelle
Die erste Lieferung des Verlags von Ferd. Kettner in Wien , Nr. Blatt 7 | Graphikfolge

Zustand

Guter Zustand. Trägerblattes sind durch die Montage leicht gewellt.

Zu sehen in Johann Adam Klein

Johann Adam Klein

1792 – 1875·Deutschland·19. Jahrhundert
Geboren in die Familie eines Nürnberger Weinhändlers, wurde Johann Adam Klein der Zugang zur Kunst nicht gerade in die Wiege gelegt. Der verständisvolle Vater jedoch förderte die schöngeistige Neigung seines Sohnes und ermöglichte ihm, den Weg des Künstlers zu beschreiten. Klein fühlte sich dem unmittelbaren Naturstudium hingezogen und verließ häufig die noch traditionellen Pfade der seinerzeit üblichen Kunstausbildung. Er unternahm Spaziergänge, Wanderungen und schließlich lange Reisen in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Italien, bei denen er alle Eindrücke gewissenhaft auf Papier festhielt. Einen Großteil seines umfangreichen Œuvres machen Zeichnungen und Radierungen von Tieren aus, sowie genrehafte Darstellungen der Menschen in ihren typischen Trachten, denen er bei seinen Ausflügen begegnete. Nicht zuletzt schlug sich in Kleins Motiven auch die unstete Zeit der Napoleonischen Kriege nieder, indem er Feldlager und uniformierte Soldaten verschiedenster Herkunft zeichnete. Er verstarb 1875 in München.

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