Portrait Angelika Kauffmann
»Portrait Angelika Kauffmann« ist ein Werk von Ernst Morace aus dem Jahr 18. Jahrhundert, ausgeführt als Kupferstich auf Papier.
Das Porträt zeigt Angelika Kauffmann in einem ovalen Bildnis mit ruhigem, empfindsamen Blick, ganz im Geist des Klassizismus. Die elegante Haltung, die antikisierende Kleidung und die sorgfältige Ausarbeitung von Gesicht und Haar verweisen … weiterlesen ›
Das Porträt zeigt Angelika Kauffmann in einem ovalen Bildnis mit ruhigem, empfindsamen Blick, ganz im Geist des Klassizismus. Die elegante Haltung, die antikisierende Kleidung und die sorgfältige Ausarbeitung von Gesicht und Haar verweisen auf ihren Anspruch als Künstlerin von internationalem Rang. Zugleich inszeniert das Bild Kauffmann als gebildete, kultivierte Persönlichkeit und trägt wesentlich zu ihrem Nachruhm als eine der bedeutendsten Malerinnen des 18. Jahrhunderts bei.
Werkangaben
Werkbeschreibung und Zuschreibung: H. W. Fichter Kunsthandel, Frankfurt am Main
- Technik
- Kupferstich
- Ausführung
- Kupferstich auf Papier
- Jahr
- 18. Jahrhundert
- Epoche
- Klassizismus
- Darstellung
- Porträt
- Land
- Deutschland
- Signatur
- Unten im Druck signiert: "gemahlt von Reynolds | gestochen von E. Morace.". Unten mittig im Druck bezeichnet: "Angelica Kauffmann.".
Maße
- Darstellung
- 33,5 cm x 25,6 cm
- Platte
- 37,2 cm x 29,8 cm
Zustand
Verbesserungswürdiger Zustand. Blatt hat sich altersbedingt leicht verfärbt und ist fleckig. Blattecken sind bestoßen. Mit Wellungen und Knicken entlang der Ränder. Ca 8 kleine Löcher, vermutlich Wurmfraß, verteilt über das Blatt, auch in der Darstel
Ernst Morace
Morace, Ernst, Kupferstecher, * 1766 Stuttgart, war als reproduzierender Kupferstecher tätig. 1793/98 hielt er sich in Rom auf. Kiefhaber berichtet 1802, daß er "seit geraumer Zeit hier in Nürnberg in stiller Ruhe" lebe. Er bezeichnete ihn als Königlich Sicilianischen Hofkupferstecher, der kürzlich ein Portrait des Markgrafen von Baden-Durlach nach einem Gemälde von Seele gestochen habe, das er der russischen Kaiserin widmete. Er bekam dafür eine goldene Dose geschenkt. Sein Todesdatum ist unklar, es werden 1806 in Paris, 1808 und "um 1820" genannt.
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