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Ein Brunnen mit viereckiger Säule, auf deren Knauf die Statue eines geharnischten Ritters mit Schwert und Barett steht und eine Standarte mit dem Bild eines Bären hält, in deren Stange ein neben dem Ritter aufsteigender Bär beisst. Vor dem Trog spricht ein Mann in kurzen Hosen, der einen Zwerchsack über der Schulter trägt, mit einem Mädchen; links eine Gruppe von drei Kühen mit einem Kalb und vier Ziegen, hinter dieser der Hirt, im übrigen ausser einem ruhenden Hund rechts noch ein Mann und drei Frauen. Aus der Ausgabe bei C. H. Zeh von 1844.

Werkangaben

Werkbeschreibung und Zuschreibung: , Frankfurt am Main

Technik
Radierung
Ausführung
Radierung auf Papier
Jahr
1820
Epoche
Romantik
Darstellung
Architektur
Land
Schweiz
Signatur
Unten im Druck signiert: "J. A. Klein f. Roma 1820". Unten im Druck bezeichnet: "in Bern".
Werkverzeichnis
Jahn 251 II/II

Maße

Werk
16,5 x 18,6 cm (Darstellung)
Angabe
Weitere Größen: 22,7 x 22,8 cm (Papier). 19,6 x 19,8 cm (Plattenmaß)

Weitere Angaben

Stempel
Verso Sammlerstempel, Lugt Nr.: 3976. Johann Nepomuk Seiler (1793-1876). München. 19. Jahrhundert
Literatur
Jahn, C.: Das Werk von Johann Adam Klein. Maler und Kupferätzer zu München, Mitglied der kgl. Akademie der Künste zu Berli, Inhaber des Verdienstkreuzes vom herzogl. Sächs. Ernestinischen Hausorden; München 1863. Werkverzeichnis Nr.: 251 II/II.
Werkverzeichnis
, 251 II/II

Zustand

Sehr guter Zustand. Vereinzelt sind blasse Stockflecken erkennbar. Der Druck ist minimal berieben.

Johann Adam Klein

1792 – 1875·Deutschland·19. Jahrhundert
Geboren in die Familie eines Nürnberger Weinhändlers, wurde Johann Adam Klein der Zugang zur Kunst nicht gerade in die Wiege gelegt. Der verständisvolle Vater jedoch förderte die schöngeistige Neigung seines Sohnes und ermöglichte ihm, den Weg des Künstlers zu beschreiten. Klein fühlte sich dem unmittelbaren Naturstudium hingezogen und verließ häufig die noch traditionellen Pfade der seinerzeit üblichen Kunstausbildung. Er unternahm Spaziergänge, Wanderungen und schließlich lange Reisen in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Italien, bei denen er alle Eindrücke gewissenhaft auf Papier festhielt. Einen Großteil seines umfangreichen Œuvres machen Zeichnungen und Radierungen von Tieren aus, sowie genrehafte Darstellungen der Menschen in ihren typischen Trachten, denen er bei seinen Ausflügen begegnete. Nicht zuletzt schlug sich in Kleins Motiven auch die unstete Zeit der Napoleonischen Kriege nieder, indem er Feldlager und uniformierte Soldaten verschiedenster Herkunft zeichnete. Er verstarb 1875 in München.

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