Geboren am 6. April 1766 in Mannheim, erste Ausbildung bei dem Vater, dann Anfang der 1780er Jahre bis 1784 an der Mannheimer Zeichenakademie bei Franz Anton von Leydensdorf und Egid Verhelst d.J., 1792 Ernennung zum Hofmaler in München, 1791 und 1793 Reisestipendien für Italien und England, die Kobell aber nicht wahrnimmt, neben den Szenen aus dem bayerischen Leben beginnt die Beschäftigung mit der Militärmalerei Kobells Ruhm zu mehren, 1807 Fertigstellung des achtteiligen Zyklus mit Schlachtengemälden für den Marschall Louis-Alexandre Berthier, worauf Kronprinz Ludwig bei Kobell zwölf großformatige Schlachtenbilder bestellt, die das bayerische Heer in den Napoleonischen Kriegen zeigen und an denen Kobell von 1808 bis 1815 arbeitet, 1814 wird Kobell Nachfolger von Johann Georg von Dillis als Professor für Landschaftsmalerei an der Münchner Akademie, 1817 Verleihung des persönlichen Adelstitels, seit etwa 1820 entstehen die sogenannten „Begegnungsbilder“, 1833 wird er in den erblichen Adelsstand erhoben, 1839 Ausstellung seiner Gemälde im Schloss Schleißheim, verstorben am 15. Juli 1853 in Mannheim.
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