Lesende Dame
»Lesende Dame« ist ein Werk von Wilhelm von Lindenschmit aus dem Jahr 19. Jahrhundert, ausgeführt als Bleistift auf Papier und misst 22,5 x 14,1 cm (Darstellung).
Ganzfigurige Darstellung einer lesenden Frau in weitem, faltenreichen Kleid auf einem bequemen Stuhl. Die Dame hält ein großes Buch in der Hand, in das ihr Blick vertieft ist. Über dem oberen Teil der Darstellung liegt ein Zeichenraster aus… weiterlesen ›
Ganzfigurige Darstellung einer lesenden Frau in weitem, faltenreichen Kleid auf einem bequemen Stuhl. Die Dame hält ein großes Buch in der Hand, in das ihr Blick vertieft ist. Über dem oberen Teil der Darstellung liegt ein Zeichenraster aus quadratförmigen Feldern, das einen proportionierten Übertrag in Vergrößerung oder Verkleinerung erleichtern soll.
Werkangaben
Werkbeschreibung und Zuschreibung: H. W. Fichter Kunsthandel, Frankfurt am Main
- Technik
- Bleistift
- Ausführung
- Bleistift auf Papier
- Jahr
- 19. Jahrhundert
- Epoche
- Realismus
- Darstellung
- Porträt
- Land
- Deutschland
- Signatur
- Unten rechts monogrammiert (ligiert): "WL".
- Verso
- Fragment einer großformatigen Lithographie eines neubarocken Ehrenmals für die Helden der Napoleonischen Kriege
- Provenienz
- Gesammelte Graphik von Dr. F.W. Denzel, München
Maße
- Werk
- 22,5 x 14,1 cm (Darstellung)
Weitere Angaben
- Rückseite
- Fragment einer großformatigen Lithographie eines neubarocken Ehrenmals für die Helden der Napoleonischen Kriege
- Provenienz
- Gesammelte Graphik Von Dr. F.W. Denzel, München
Zustand
Guter Zustand. Das gesamte Blatt ist schwach verfärbt. Stellenweise scheint der rückseitige Druck dunkel auf die Vorderseite hindurch. Vereinzelt sind kleine dunkle Flecken erkennbar.
Wilhelm von Lindenschmit
Deutscher Historienmaler, in München geboren und gestorben. Künstlerische Ausbildung beim Vater, nach dessen Tod beim Onkel Ludwig Lindenschmit, ab 1843 an der Münchner Akademie, ab 1848 am Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt bei Jakob Becker und Edward von Steinle, danach an der Antwerpener Akademie bei Louis Gallait und Edouard de Biefve. 1851 bis 1853 Studienaufenthalt in Paris, ab 1863 in München. Ab 1869 leitete er eine Kunstschule für Frauen, ab 1875 Professor an der Akademie der Bildenden Künste. Er gilt als einer der bedeutendsten Münchner Historienmaler.
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