Ruinenpartie mit Steinquadern
Das Blatt ist eine charakteristische Arbeitsstudie, wie sie im akademischen und reisenden Zeichenbetrieb des 19. Jahrhunderts zur Erfassung von Ruinenmotiven angefertigt wurde. Über Hermann Seeger ist mir wenig Konkretes gesichert bekannt; das Blatt fügt sich stilistisch in die Praxis der deutschen Freilichtzeichnung der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein, mit sorgfältiger Beobachtung von Licht und Materialität des Steins.
»Ruinenpartie mit Steinquadern« ist ein Werk von Hermann Seeger aus dem Jahr 20. Jahrhundert, ausgeführt als Weiß gehöhter Bleistift auf Papier (grau) und misst Papier (grau): 23.1 cm x 25.5 cm, Darstellung: 16.2 cm x 24.2 cm.
Hermann Seeger zeigt in dieser Bleistiftstudie auf graubeigem Tonpapier eine Ruinenpartie aus großformatigen Quadersteinen. Im Bildzentrum erhebt sich ein fragmentarisches Mauerwerk aus lagerhaft geschichteten Steinblöcken, dessen Oberkante… weiterlesen ›
Hermann Seeger zeigt in dieser Bleistiftstudie auf graubeigem Tonpapier eine Ruinenpartie aus großformatigen Quadersteinen. Im Bildzentrum erhebt sich ein fragmentarisches Mauerwerk aus lagerhaft geschichteten Steinblöcken, dessen Oberkante von spärlichem Pflanzenbewuchs bekrönt wird. Davor und seitlich liegen einzelne herausgebrochene Steinquader ungeordnet auf dem Boden. Weiße Höhungen akzentuieren die belichteten Steinflächen und erzeugen ein differenziertes Hell-Dunkel-Spiel. Der Hintergrund bleibt weitgehend unbearbeitet. Im unteren Bildbereich finden sich skizzenhafte Schraffuren, die den Bodenbereich andeuten. Es handelt sich um eine Studie oder Vorzeichnung nach einem antiken oder mittelalterlichen Ruinenmotiv.
Werkangaben
Werkbeschreibung und Zuschreibung: H. W. Fichter Kunsthandel, Frankfurt am Main
- Technik
- Bleistift
- Ausführung
- Weiß gehöhter Bleistift auf Papier (grau)
- Jahr
- 20. Jahrhundert
- Epoche
- Moderne
- Darstellung
- Landschaft
- Land
- Deutschland
Maße
- Gesamt
- Papier (grau): 23.1 cm x 25.5 cm, Darstellung: 16.2 cm x 24.2 cm
Zustand
Akzeptabler Zustand. Altersbedingte Verfärbung des Papiers; diagonale Knickspur oben links sowie kleinere Knitterspuren an den Kanten und Ecken, Ecken minimal bestoßen; kleiner Einriss oben recht; leicht stockfleckig; Quetschfalte links oben außerhal
Hermann Seeger
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