Schwesternliebe bei Tee und Gebäck
»Schwesternliebe bei Tee und Gebäck« ist ein Werk von Hugo Bürkner aus dem Jahr 1852, ausgeführt als Radierung auf Papier und misst 6,9 x 9,5 cm (Darstellung).
Eine typische, einfühlsame Darstellung gibt Bürkner in diesem Bild der schwesterlichen Zuneigung. Das ältere der beiden Mädchen füttert mit innigem Blick das jüngere mit einem Löffel. Die Jüngere mit der Puppe in der linken, hat ihre rechte… weiterlesen ›
Eine typische, einfühlsame Darstellung gibt Bürkner in diesem Bild der schwesterlichen Zuneigung. Das ältere der beiden Mädchen füttert mit innigem Blick das jüngere mit einem Löffel. Die Jüngere mit der Puppe in der linken, hat ihre rechte Hand vertrauensvoll auf den Arm der älteren Schwester gelegt.
Bürkner war Schüler des Hofmalers Heinrich Beck. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Ferdinand Sohn. Mit Eduard Bendemann und Julius Hübner, zwei wichtigen Vertretern der Düsseldorfer Malerschule, verband ihn eine inspirierende und gute Freundschaft. In Dresden wurde er Professor und Leiter der Holzschneidekunst an der Kunstakademie und hatte Kontakte zu Ludwig Richter. Gemeinsam mit Robert Reinick arbeitete er am Deutschen Jugendkalender 1847 und 1848 mit. Bürkner trug entscheidend zur Entwicklung des Holzschnitts in Deutschland bei. Die rund 11.000 von ihm herausgegebenen Holzschnitte zierten zahlreiche Kinder- und Jugendbücher.
Aus: Bilder aus dem Familienleben in vierzehn Original-Radierungen mit Texten von Franz Bonn, verlegt von Alphons Dürr, gedruckt bei Fr. Felsing München.
Werkangaben
Werkbeschreibung und Zuschreibung: H. W. Fichter Kunsthandel, Frankfurt am Main
- Künstler
- Hugo Bürkner
- Technik
- Radierung
- Ausführung
- Radierung auf Papier
- Jahr
- 1852
- Signatur
- unten rechts in der Druckplatte ligiert monogrammiert und datiert: "18HB52", unten spiegelverkehrt "Clara [...]"
Maße
- Werk
- 6,9 x 9,5 cm (Darstellung)
- Platte
- 10,9 x 12,5 cm (Plattenmaß)
- Angabe
- Weitere Größen: Papier: 16,1 x 18,5 cm . 10,9 x 12,5 cm (Plattenmaß)
Zustand
Tadelloser Zustand.
Hugo Bürkner
Deutscher Illustrator, Holzschneider und Radierer, geboren am 24. August 1818 in Dessau, gestorben am 17. Januar 1897 in Dresden. Zeichnen, Malen und Holzschneiden lernte er im Privatunterricht bei dem Dessauer Hofmaler Heinrich Beck. 1837 ging er nach Düsseldorf in das Atelier von Karl Ferdinand Sohn; dort schloss er Freundschaft mit Eduard Bendemann und Julius Hübner. Die Mitarbeit an den Illustrationen zu Athanasius Graf Raczynskis Geschichte der deutschen Kunst gab den Ausschlag, sich ganz der Illustration und dem Holzschnitt zu widmen. 1840 folgte er Bendemann und Hübner nach Dresden und schnitt dort 1840/41 nach deren Zeichnungen das Nibelungenlied, sein erstes bedeutendes Werk. Bei Anton Krüger ließ er sich zum Radierer ausbilden. 1846 wurde er erster Lehrer, 1855 Professor des neu gegründeten Dresdner Ateliers für Holzschneidekunst.
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