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Die Zeichnung zeigt eine weite Landschaft mit einem kleinen Dorf im Vordergrund, das sich in eine hügelige Gegend einfügt. Eine Kirche mit einem spitzen Turm ist zentral positioniert, umgeben von verschiedenen Gebäuden mit traditionellen Dächern. Im Hintergrund ziehen sich sanfte Hügel und dichte Wälder entlang des Horizonts. Die Komposition ist detailreich, mit feinen Bleistiftlinien, die die Strukturen von Bäumen und Architektur skizzieren. Die Lichtführung ist subtil, es gibt keine starken Kontraste, was eine ruhige und harmonische Atmosphäre schafft. Die Raumtiefe wird durch die gestaffelte Anordnung der Elemente und die Abnahme der Details in der Ferne betont. Keine menschlichen Figuren sind direkt erkennbar.

Werkangaben

Werkbeschreibung und Zuschreibung: , Frankfurt am Main

Technik
Bleistift
Ausführung
Bleistift auf Papier
Jahr
19. Jahrhundert
Epoche
Romantik
Darstellung
Landschaft
Land
Deutschland
Signatur
unten rechts signiert: "gez. v. F. Peipers, Architect"
Werkverzeichnis
Katalog "Landschaft im Auge des Architekten", Nr. 56

Maße

Werk
21 x 33 cm (Papier)

Weitere Angaben

Literatur
Pfarr, Ulrich; H. W. Fichter Kunsthandel: Friedrich Jakob Peipers (1805-1878). Landschaft Im Auge Des Architekten; Frankfurt am Main 2015; Abb. Nr. 56. Werkverzeichnis Nr.:.
Werkverzeichnis
,

Zustand

Sehr guter Zustand. Insbesondere entlang der Kanten schwach verfärbt. Unten mittig befindet sich ein kleiner brauner Fleck. Die Blattecken sind minimal bestoßen und teils geknickt.

Jakob Friedrich Peipers

1805 – 1878·Deutschland·19. Jahrhundert
Der 1805 in Elbersfeld geborene Peipers musste bereits in jungen Jahren den Tod beider Eltern verkraften. 1821 verließ er die Heimat um bis 1825 an der privaten Architekturschule Friedrich Weinbrenners in Karlsruhe zu studieren. Kurz darauf folgte die praktische Ausbildung bei Franz Christian Gau in Paris. Bis 1829 verblieb er in Frankreich und reiste von dort aus mehrfach nach Italien, eine Destination die ihn auch im weiteren Leben immer wieder anziehen sollte. Ein Jahr später ließ er sich in Frankfurt als Architekt nieder. Von 1840 bis 1844 führte er die heute lediglich im Skulpturenschmuck erhaltene alte Börse am Paulsplatz in Frankfurt aus und wurde indessen in die Britische Architektenkammer (RIBA) aufgenommen. Angesichts der Tatsache, dass ein selbstständiges architektonisches Werk Peipers‘ heute nicht mehr greifbar ist, erscheinen die zahlreichen in Italien entstandenen Zeichnungen umso wertvoller, denn gleichwohl sie nicht die Architektur zum primären Inhalt haben, begriff sich Peipers stets als Architekt, der stolz mit "Peipers, Architekt" signierte. Anerkennung für sein Werk erhielt er durch den mehrfachen Vorsitz der Frankfurter Künstlergesellschaft. Er verstarb 1878 in seiner Wahlheimat Frankfurt am Main.
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