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Die Zeichnung zeigt eine weitläufige Landschaft mit sanften Hügeln und dichten Wäldern. Im Vordergrund befindet sich ein einfaches Holztor, flankiert von einem Baum und niedrigem Buschwerk. Die Komposition führt den Blick von der linken unteren Ecke in die Tiefe der Landschaft, die sich von links nach rechts erstreckt. Die Details der Vegetation und die Struktur der Hügel sind durch feine Linien und Schraffuren angedeutet. Die Lichtverhältnisse wirken gleichmäßig, ohne starke Kontraste. Im Hintergrund sind Felder und vereinzelte Gebäude zu erkennen, die eine ruhige, ländliche Szenerie andeuten. Die Zeichnung vermittelt eine Atmosphäre von Stille und Abgeschiedenheit.

Werkangaben

Werkbeschreibung und Zuschreibung: , Frankfurt am Main

Technik
Bleistift
Ausführung
Bleistift auf Papier
Jahr
um 1875
Epoche
Romantik
Darstellung
Landschaft
Land
Deutschland
Signatur
unten rechts signiert: "gez. v. F. Peipers, Architect"
Verso
Verso: Eine weitere Landschaft.
Werkverzeichnis
Katalog "Landschaft im Auge des Architekten", Nr. 57

Maße

Werk
21,2 x 33,1 cm (Papier)

Weitere Angaben

Rückseite
Eine weitere Landschaft.
Literatur
Pfarr, Ulrich; H. W. Fichter Kunsthandel: Friedrich Jakob Peipers (1805-1878). Landschaft Im Auge Des Architekten; Frankfurt am Main 2015; Abb. Nr. 57. Werkverzeichnis Nr.:.
Werkverzeichnis
,

Zustand

Sehr guter Zustand. Sehr guter Zustand. Das Blatt ist altersbedingt geringfügig verfärbt. In der unteren rechten Blattecke sind einzelne Einstiche von Reißzwecken oder ähnlichem zu sehen. Die Blattecken sind minimal bestoßen.

Jakob Friedrich Peipers

1805 – 1878·Deutschland·19. Jahrhundert
Der 1805 in Elbersfeld geborene Peipers musste bereits in jungen Jahren den Tod beider Eltern verkraften. 1821 verließ er die Heimat um bis 1825 an der privaten Architekturschule Friedrich Weinbrenners in Karlsruhe zu studieren. Kurz darauf folgte die praktische Ausbildung bei Franz Christian Gau in Paris. Bis 1829 verblieb er in Frankreich und reiste von dort aus mehrfach nach Italien, eine Destination die ihn auch im weiteren Leben immer wieder anziehen sollte. Ein Jahr später ließ er sich in Frankfurt als Architekt nieder. Von 1840 bis 1844 führte er die heute lediglich im Skulpturenschmuck erhaltene alte Börse am Paulsplatz in Frankfurt aus und wurde indessen in die Britische Architektenkammer (RIBA) aufgenommen. Angesichts der Tatsache, dass ein selbstständiges architektonisches Werk Peipers‘ heute nicht mehr greifbar ist, erscheinen die zahlreichen in Italien entstandenen Zeichnungen umso wertvoller, denn gleichwohl sie nicht die Architektur zum primären Inhalt haben, begriff sich Peipers stets als Architekt, der stolz mit "Peipers, Architekt" signierte. Anerkennung für sein Werk erhielt er durch den mehrfachen Vorsitz der Frankfurter Künstlergesellschaft. Er verstarb 1878 in seiner Wahlheimat Frankfurt am Main.
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