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Das Bild zeigt eine detaillierte Bleistiftzeichnung einer weiten Landschaft mit Bergen im Hintergrund. Eine Brücke mit mehreren Bögen führt über einen Fluss im Vordergrund. Links sind einige Bäume skizziert, die Schatten auf den Boden werfen. Die Hügel sind mit Schraffuren versehen, um die Textur des Geländes darzustellen. Eine Burg oder Festungsanlage ist auf einem der Hügel sichtbar, was der Szene einen historischen Kontext gibt. Die Komposition ist harmonisch, mit einem ausgewogenen Verhältnis von natürlicher und architektonischer Elemente. Die Lichtverhältnisse sind subtil, die Schraffuren erzeugen ein sanftes Spiel von Licht und Schatten, das auf einen sonnigen Tag hindeutet.

Werkangaben

Werkbeschreibung und Zuschreibung: , Frankfurt am Main

Technik
Bleistift
Ausführung
Weiß gehöhter Bleistift auf Papier
Jahr
um 1816
Epoche
Romantik
Darstellung
Landschaft
Land
Italien
Signatur
Eigenhändig bezeichnet: "Gold colour / Green / Brown / Red / less - very bright".
Verso
oben links nummeriert und datiert: "Z281 1814"
Werkverzeichnis
Wild Z 281
Provenienz
Aus dem Nachlass des Künstlers

Maße

Werk
28,8 x 40,3 cm (Darstellung)

Weitere Angaben

Rückseite
oben links nummeriert und datiert: Z281 1814\"\"
Provenienz
Aus dem Nachlass des Künstlers.
Literatur
Wild, Monika von: George Augustus Wallis (1761-1847). Englischer Landschaftsmaler : Monographie und Œuvrekatalog; Frankfurt am Main; New York 1996. Werkverzeichnis Nr.: Z 281.
Werkverzeichnis
, Z 281

Zustand

Guter Zustand. Am oberen und rechten Rand mit Resten eines leichten Wasserrandes.

George Augustus Wallis

1761 – 1847·Großbritannien·18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert
Das Werk des 1761 bei London geborenen George August Wallis steht am Wendepunkt von klassizistischer Landschaftsauffassung zur romantischen Sehnsucht nach Einheit von Kunst und Natur. Wie viele seiner Künstlerkollegen faszinierte ihn Italien, das, bis auf wenige Jahre der Reisen, zeitlebens seine Heimat werden sollte. Dort hielt er die Vergänglichkeit antiker Ruinen und der Natur in Form von verfallenen Bauwerken und maroden Bäumen fest. Die Vielschichtigkeit innerhalb seines künstlerischen Ausdrucks lässt sich nicht zuletzt auf den intensiven Austausch mit Künstlern und Schriftstellern unterschiedlichster Geistesströmungen zurückführen, denen er, zumeist in Rom, begegnete. Doch auch Wallis wirkte seinerseits auf seine Zeitgenossen ein. Gerade in Heidelberg, wo er von 1812 bis 1817 weilte, regte er durch seinen eigenen Zugang zur Landschaft in der Kunst eine ganze Generation junger Romantiker an, das traditionelle Verständnis von Kunst im Lichte der romantischen Entwicklungen neu zu denken. Er starb 1847 in Florenz.
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