Deutscher Landschafts- und Marinemaler, Graphiker und Karikaturist. Vom zwölften Lebensjahr an Schüler der Düsseldorfer Akademie, unter anderem bei Johann Wilhelm Schirmer. Zahlreiche Studienreisen nach Holland, Skandinavien, England, Frankreich und Italien prägten sein Werk. Ab 1839 dauerhaft in Düsseldorf, 1859 Professor, später Ehrenbürger der Stadt.
Karl Joseph Aloys Agricola, Miniaturmaler und Kupferstecher.
Französischer Maler, Zeichner und Lithograph, geboren in Nizza, gestorben in Paris. Zunächst im Dienst der königlichen Finanzbehörden, ab 1816 in Paris. Studium an der École Royale des Beaux-Arts und im Atelier des Klassizisten Anne Louis Girodet-Trioson, auf dessen Anregung er sich dem damals neuen Verfahren der Lithographie zuwandte; seine ersten Lithographien entstanden nach Werken Girodets. 1849 Kreuz der Ehrenlegion.
Deutsch-baltischer Historien-, Landschafts- und Bildnismaler aus Riga. Ab 1824 Studium an der Dresdner Akademie, 1825 in Paris, im Herbst desselben Jahres gemeinsam mit Camille Corot nach Rom, wo über Monate gemeinsame Landschaftsstudien entstanden. Ab 1843 Lehrer, ab 1846 Professor an der Dresdner Akademie. Daneben schriftstellerisch und naturwissenschaftlich tätig; er stand mit Schopenhauer im Briefwechsel.
Bayerischer Landschaftsmaler, Vorsitzender und Mitbegründer mehrerer Künstlergesellschaften in München, kämpfte im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, studierte bis 1875 Jura in München, fertigte schon in der Jugend Skizzen in der Natur an, nach Abschluss des Jurastudiums durch die Kunst Eduard Schleichs d.Ä. motiviert sich der Malerei zu widmen, Bekanntschaft mit Adolf Lier, grundlegende Lehre der Malerei bei Hermann Baisch, Studienausflüge in Bayern, dem Dachauer Moos und in der Alpenregion, künstlerischer Erfolg ab 1888, malt überwiegend reale Darstellungen, später abstrahierende Malerei
Italienische Malerin des Spätbarock/Rokoko, die vor allem für fein ausgeführte Porträts bekannt ist und im florentinischen Umfeld Anerkennung fand. Ihr Werk zeichnet sich durch elegante Auffassung, zarte Farbigkeit und eine intime, repräsentative Bildsprache aus.
Deutscher Maler und Zeichner, geboren am 31. Dezember 1872 in Frankfurt am Main, gestorben dort am 28. November 1916. Er studierte an den Kunstgewerbeschulen in Zürich und Frankfurt, 1892 bei Anton Burger in Kronberg, von 1893 bis 1897 an der Kunstschule Weimar bei Max Thedy und Frithjof Smith, danach an der Städelschule in Frankfurt. Ab 1900 war er bis zu seinem Tod in Frankfurt tätig, mit jährlich wechselnden Aufenthalten in den umliegenden Orten. In seinen meist kleinformatigen Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen bevorzugte er Themen der ländlichen Kinderwelt, dazu Interieurs, Straßenszenen und zahlreiche Bildnisse. Anfangs der Frankfurter Schule verbunden, öffnete er sich später der impressionistischen Malweise Wilhelm Trübners.
Deutscher Landschaftsmaler und Zeichner, geboren am 17. Oktober 1814 in Würzburg, gestorben am 13. August 1873 in Neuenhain bei Bad Soden im Taunus. Er studierte ab 1828 an der Berliner Akademie bei Johann Gottfried Schadow und anschließend im Atelier des Marinemalers Wilhelm Krause, ging 1830 nach Kassel und 1832 nach München, wo er sich vor allem an Carl Rottmann orientierte. Von Frankfurt am Main aus bereiste er ab 1835 Nordfrankreich und die englische Küste. Nach dem Militärdienst folgte die erste Spanienreise; von München aus unternahm er zwischen 1847 und 1868 weitere. Seine Hauptwerke sind stimmungsvolle Ansichten Südspaniens – Granada, Toledo, Gibraltar – mit dem von Rottmann übernommenen intensiven Abendlicht und dramatischen Himmeln. Auftraggeber waren der württembergische und der bayerische Hof sowie Graf Adolf Friedrich von Schack.
1874-76 Studium an der Akademie in Hamburg bei Rudolf Hardorff sowie an der Düsseldorfer Akademie, lernte ab 1878 bei Karl Oesterley d.J. in Hamburg, zahlreiche Studienreisen nach Italien, in die deutschen Küstengebiete an Nord- und Ostsee, nach Frankreich, Belgien, England und Holland, ab 1892 Professur an der Kunstakademie in München, ab 1893 Mitglied der Akademie in Berlin, ab 1896 Ehrenmitglied des Royal Institute of Painters in Water-Colours in London, Mitarbeit an der Zeitschrift "Jugend", bekannt für Seestücke und Küstenlandschaften mit stimmungsvoller Lichtregie, gilt als Pionier der Gouache- und Aquarell-Malerei und Verfechter der Anerkennung dieser Techniken für vollwertige Kunstwerke
1869-73 Studium an der Akademie in München bei Albert Wagen und Johann Leonhard Raab, ab 1878 in Obermais/Meran tätig, bekannt für naturgetreue Landschaftsbilder in Südtirol
Studium an der Akademie in München unter Wilhelm von Diez und Ludwig von Löfftz, 1903-06 Präsident der Münchner Künstlergenossenschaft, später Präsident der Deutschen Künstlergenossenschaft, bekannt für Landschaftsbilder aus dem Raum Norditaliens um Südtirol und den Gardasee sowie das deutsche Altmühl- und Pegnitztal
Geboren am 3. Mai 1803 in Rorschach (St. Gallen)/Schweiz, ab 1818 Architekturstudium bei Julius Stadler in Zürich, dann bei Friedrich Weinbrenner in Karlsruhe und Paris, danach in München und seit 1828 als Architekturmaler tätig (Schüler von Friedrich von Gärtner und Georg Wilhelm Issel), 1839 Umzug nach Baden-Baden und Gründung des Badischen Altertumsvereins 1844, 1852 Ernennung zum Hofmaler, ab 1853 Landeskonservator für badische Kunstdenkmäler, widmete sich neben seinen konservatorischen Aufgaben in seinen Bildern hauptsächlich Innenansichten von Kirchen und Klöstern und betonte dabei besonders die Lichteffekte, gehört zu den wichtigsten Architekturmalern des 19. Jahrhunderts in Deutschland, verstorben am 2. Feburar 1875 in Karlsruhe.
1869-72 Ausbildung zum Schreiner, ab 1873 in München tätig, nimmt an Abendkursen zur Bildhauerei teil, ab 1875 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München, 1879-82 Unterbrechung des Studiums und Tätigkeit als Zeichenlehrer sowie als anatomischer Zeichner in Kiel, 1892 Mitbegründer der Münchner Sezession, ab 1893 Mitarbeit an der satirischen Zeitschrift "Fliegende Blätter", 1895 Lehrtätigkeit in München, ab 1910 Professur für dekoratives Zeichnen, später für Monumentalmalerei an der Akademie, 1906 Studienreise nach Ravenna, 1925 nach Rom, bekannt für religiöse Wandmalerei und der Anwendung der Pleinair-Malerei bei Genreszenen
Deutscher Landschaftsmaler. Ab 1833 Studium an der Berliner Akademie bei Karl Blechen, daneben im Atelier August Wilhelm Schirmers; als seinen eigentlichen Lehrer bezeichnete er Friedrich Preller den Älteren. Studienreisen führten ihn in den Harz, nach Hessen und Rügen und 1840 nach Norwegen. Seine Verbindung von künstlerischer Gestaltung und naturwissenschaftlich nachprüfbarer Genauigkeit machte Alexander von Humboldt auf ihn aufmerksam.
Italienischer Kupferstecher, geboren in Viterbo, gestorben in Wien. Studium an der Accademia di San Luca in Rom, dort 1768 und 1770 ausgezeichnet, anschließend Schüler von Francesco Bartolozzi in London. Ab 1802 in Wien tätig, 1808 in die Akademie aufgenommen. Vor allem Reproduktionsstiche in Punktmanier, überwiegend Bildnisse.
Geboren am 15. Juni 1825 Berlin, ab 1842 Jurastudium in Genf, nach einer Reise 1843 durch die Schweiz, Oberitalien und Südfrankreich verschreibt er sich ganz der Landschaftsmalerei, weitere Zeichenexkursionen nach Sizilien, Malta und Konstantinopel folgen, angeregt durch Alexander von Humboldts Reiseberichte über die Tropen reist er 1849/50 nach Südamerika, er veröffentlichte seine Reiseeindrücke, doch leider sind die vormals im Berliner Kupferstichkabinett aufbewahrten Arbeiten (57 Landschafts- und 96 Vegetations-Studien) von der Reise seit 1945 verschollen, auch wurde Friedrich Wilhelm IV. durch Humboldt auf ihn aufmerksam, 1853 Reise in offiziellem Auftrag nach Rhodos, 1860-62 offizieller Maler der preußischen Expedition unter Führung des Legationsrates Graf Friedrich zu Eulenburg nach Ostasien, ab 1878 Direktor des Provinzial-Museums in Breslau, verstorben am 20. August 1884 in Hallstatt/Salzkammergut.
Deutscher Kupferstecher und Illustrator, in Berlin geboren und gestorben. Schüler seines Vaters Friedrich Gottlieb Berger und von Georg Friedrich Schmidt, ab 1764 dessen Mitarbeiter; Zeichenstudium an der Berliner Akademie. Ab 1778 Mitglied, ab 1787 Lehrer für Kupferstich, zuletzt Vizedirektor. Er arbeitete häufig in Punktiermanier; sein Hauptwerk ist die Reproduktion der Arbeiten Daniel Chodowieckis. 1792 umfasste sein graphisches Werk bereits 825 Blätter.
Deutscher Maler, Zeichner und Radierer aus Meißen, Sohn eines Porzellanmalers. Ab 1818 Studium an der Dresdner Akademie, unter anderem bei Gerhard von Kügelgen. Nach krankheitsbedingtem Abbruch versammelte sich in seinem Haus ein Künstlerkreis, dem unter anderen Carl Wilhelm Götzloff, Wilhelm von Kügelgen, Ernst Ferdinand Oehme und ab 1826 Ludwig Richter angehörten.
Österreichischer Maler und Bildhauer, dessen Werk der akademischen Historien- und Figurenkunst des 19. Jahrhunderts verpflichtet ist. Seine idealisierten, häufig antikisierenden Figuren zeigen eine enge Verbindung von malerischer Darstellung und plastischem Formdenken.