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  • Deutscher Kupferstecher und Sammler, geboren in Leipzig, gestorben in Dresden. Ausbildung im Zeichnen in Leipzig, den Kupferstich erlernte er vor allem in der Lehre bei Christian August Wortmann. Ab etwa 1736 in Dresden als Hofkupferstecher tätig; mit Gründung der dortigen Kunstakademie 1764 deren Mitglied, Sekretär und Lehrer für Kupferstich. Er besaß eine umfangreiche Sammlung Leipziger und sächsischer Graphik.
    Deutscher Zeichner, Graphiker und Maler, geboren in Halberstadt, gestorben in Berlin. Bis 1793 Schüler von Daniel Berger an der Berliner Akademie, 1797 bis 1803 als Zeichner und Stecher an der Chalcographischen Gesellschaft in Dessau. Ab 1806 in Berlin, 1814 Professor für Zeichnen und Kupferstecherkunst, 1824 Direktor der akademischen Kupferstecherschule. Geschätzt vor allem als Porträtist; er beherrschte Linien-, Punktier- und Crayonmanier ebenso wie Aquatinta und Lithographie.
    Deutscher Maler und Zeichner in Berlin, tätig im 19. Jahrhundert. Studium an der Berliner Akademie bei den Landschaftsmalern Ferdinand Aldefeld und Johann Rösel sowie beim Genremaler und Radierer Eduard Pistorius. Ab 1842/43 selbständig. Zunächst Landschaften, später Genreszenen und Porträts, in Öl, Kreide und farbigen Stiften, ab 1840 auch Lithographie.
    Deutscher Maler, Zeichner und Radierer aus Frankfurt am Main. Ab 1842 Studium an der Städelschule, ab 1844 bei Jakob Becker, 1846 auf Vorschlag Philipp Veits Wechsel an die Münchner Akademie. 1858/59 Übersiedlung nach Kronberg im Taunus, wo er zu den prägenden Gestalten der Malerkolonie wurde. Vielfach ausgezeichnet, 1894 königlich preußischer Professor.
    Bedeutender deutscher Maler und Grafiker der Renaissance, der als führender Vertreter der Augsburger Schule insbesondere durch seine Holzschnitte und seine Mitarbeit an den kaiserlichen Bildprojekten für Maximilian I. bekannt ist.
    Deutscher Illustrator, Holzschneider und Radierer, geboren am 24. August 1818 in Dessau, gestorben am 17. Januar 1897 in Dresden. Zeichnen, Malen und Holzschneiden lernte er im Privatunterricht bei dem Dessauer Hofmaler Heinrich Beck. 1837 ging er nach Düsseldorf in das Atelier von Karl Ferdinand Sohn; dort schloss er Freundschaft mit Eduard Bendemann und Julius Hübner. Die Mitarbeit an den Illustrationen zu Athanasius Graf Raczynskis Geschichte der deutschen Kunst gab den Ausschlag, sich ganz der Illustration und dem Holzschnitt zu widmen. 1840 folgte er Bendemann und Hübner nach Dresden und schnitt dort 1840/41 nach deren Zeichnungen das Nibelungenlied, sein erstes bedeutendes Werk. Bei Anton Krüger ließ er sich zum Radierer ausbilden. 1846 wurde er erster Lehrer, 1855 Professor des neu gegründeten Dresdner Ateliers für Holzschneidekunst.
    Deutscher Landschaftsmaler aus Frankfurt am Main. Zunächst Jurist — 1847 Promotion und Zulassung als Advokat —, dann Maler. Von 1848 bis 1857 in Paris, wo er durch Vermittlung Karl Bodmers Anschluss an die damals noch wenig bekannten Landschaftsmaler von Barbizon und Fontainebleau fand; ab 1855 stellte er im Pariser Salon aus. Ab 1857 wieder in Frankfurt und neben Anton Burger eine der führenden Kräfte der Kronberger Malerkolonie.
    ab 1861 in Stuttgart, Studium der Architektur, 1877-81 Studium der Malerei an der Stuttgarter Kunstschule bei Jakob Grünenwald, Karl Julius Emil Ludwig und Albert Kappis, lernte ab 1879 in Polling bei Friedrich Keller, 1881 in Dachau tätig, Bekanntschaft mit Hermann Baisch, 1882-84 Studium an der Karlsruher Akademie, 1884-92 in München, 1892-95 in Dachau tätig, ab1892 Mitglied der Münchner Sezession, ab 1895 in Haimhausen tätig, Gründer einer Malschule, bekannt als Landschaftsmaler im süddeutschen Raum und der Region um München
    Italienischer Maler und Mitbegründer der Bologneser Schule, der mit einer naturbezogenen, klassisch geprägten Bildsprache den Manierismus überwand und maßgeblich zur Erneuerung der Malerei um 1600 sowie zur Entwicklung des Barock beitrug.
    Geboren am 22. Februar 1778 in Berlin, erste Ausbildung zum Holzbildhauer, 1794 auf Anraten Chodowieckis an der Berliner Akademie, mehrere Illustrationsvorlagen, u.a. zu Goethes Hermann und Dorothea, 1806 Mitglied der Berliner Akademie, 1807-1811 in Paris, dann ab Oktober 1811 in Rom, 1812 mit dem französischen Archäologen Millin in Pompeji, 1818 mit der Fürstin Gallitzin nach Sizilien, 1821 wieder in Berlin, 1824 gemeinsame Reisen mit Karl Friedrich Schinkel nach Neapel, dieser gestaltete auch den Rahmen für Catels wichtigen aber für ihn untypischen Auftrag: Die Auferstehung Christi für die Louisenkirche in Charlottenburg (1834 fertiggestellt), 1840 Reise nach England, 1841 wieder in Berlin und Ernennung zum Professor, 1855 erneut in Berlin zur Regelung seines Nachlasses, 1845 Beteiligung an der Gründung des Deutschen Kunstvereins in Rom, Catel gehörte zu den wichtigsten Personen des deutschen Künstlerlebens in Rom in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und seine Gemälde fanden höchste Wertschätzung, verstorben am 19. Dezember 1865 in Rom, mit der Hälfe seines hinterlassenen Vermögens wurde auf seine testamentarische Veranlassung das Pio Instituto Catel gegründet, um Not leidenden Deutschen in Rom zu helfen.
    Daniel Nikolaus Chodowiecki gehörte in der Zeit zwischen 1760 und 1800 zu den wichtigsten und einflussreichsten Künstlern, Illustratoren und Druckgraphikern in Europa. Seine in die Tausende gehenden Bilderfindungen für Bücher und Almanache prägten die Kunst seiner Zeit maßgeblich. Mehr erfahren
    Der gebürtige Kölner ist ausgebildeter Bauzeichner und hat in verschiedenen Architekturbüros Erfahrungen gesammelt, bis er 1985 ein eigenes Atelier für Architekturmodellbau gründete. Bald beschäftigte ihn die fast vergessene Kunst des Korkmodellbaus. Die Phelloplastik kam erstmals im 18. Jahrhundert in Italien auf und hatte von Beginn an die Ausformung detailgetreuer Nachbildungen von meist antiken Architekturen zum Inhalt. Die aufwendigen Korkmodelle galten bis ins 19. Jahrhundert als Statussymbole des höfischen Adels. Gerne wurden sie auch aus Reisen nach Italien mitgebracht und sowohl zu Studienzwecken als auch als Kunstobjekte geschätzt. Cöllen eignete sich diese komplexe Technik an und galt bis zu seinem Tod im Jahr 2024 als einziger praktizierender Künstler dieser Disziplin in Europa. Zahlreiche seiner Korkmodelle finden sich in internationalen Museumssammlungen, die er darüber hinaus in konservatorischen Fragen beriet.
    Über Augusto Corelli ist nur wenig gesichert bekannt. Er wurde 1853 in Italien geboren und war als Maler und Illustrator tätig, vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Corelli arbeitete in einem Stil, der dem späten Realismus und teilweise dem Verismo verpflichtet ist, oft mit erzählerischen, figürlichen Szenen. Einige seiner Gemälde zeigen Alltagsmomente in italienischen Interieurs oder ländliche Szenen, gelegentlich auch romantisierte historische Sujets.
    Englischer Maler, Radierer, Zeichner und Lithograph aus Rotherham in Yorkshire, tätig in London und Rotherham. 1819 und 1824 Reisen durch die Schweiz und Italien, gefördert von Earl Fitzwilliam; daraus gingen 1824 die „Six Views of Italian and Swiss Scenery" hervor. Diese Reisen lieferten ihm zeitlebens Motive. 1831 Mitbegründer der New Watercolour Society.
    Amerikanisch-deutscher Maler, der vor allem für lichtdurchflutete impressionistische Darstellungen eleganter Damen in Interieurs und Landschaften bekannt ist. Nach seiner Ausbildung in Paris und München entwickelte er einen eigenständigen Stil zwischen französischem Impressionismus und deutscher Salonmalerei.
    Johan Christian Dahl, einer der bedeutendsten Landschaftsmaler der Romantik, prägte die Dresdner Kunstszene im 19. Jahrhundert. Als enger Freund und Kollege von Caspar David Friedrich verband Dahl Realismus mit Romantik und hinterließ mit seinen naturgetreuen Landschaften bleibende Spuren in der Kunstgeschichte.
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