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Das Bild zeigt eine weitläufige Landschaft mit einem imposanten Gebirgsmassiv im Hintergrund, das sich majestätisch am Horizont erstreckt. Die Berge sind detailreich mit Schraffuren und weißen Akzenten modelliert, die den Lichteinfall und die Schneebedeckung andeuten. Im Vordergrund ist eine sanft hügelige Ebene zu sehen, die von vereinzelten Bäumen und Sträuchern gesäumt ist. Ein kleines, kaum sichtbares Gebäude versteckt sich zwischen den Bäumen, was der Szene eine menschliche Dimension verleiht. Die Komposition betont die Weite und Tiefe der Landschaft, während die Lichtverhältnisse einen klaren, sonnigen Tag suggerieren. Die Zeichnung ist auf einem ockerfarbenen Papier ausgeführt, welches der Szene eine warme Grundstimmung verleiht.

Werkangaben

Werkbeschreibung und Zuschreibung: , Frankfurt am Main

Technik
Bleistift
Ausführung
Weiß gehöhter Bleistift auf Papier
Jahr
19. Jahrhundert
Epoche
Romantik
Darstellung
Landschaft
Land
Schweiz
Verso
Detailstudie in Bleistift mit Weißhöhung: Gebirgskette
Provenienz
Aus dem Nachlass des Künstlers

Maße

Werk
28,2 x 40 cm (Darstellung)

Weitere Angaben

Rückseite
Detailstudie in Bleistift mit Weißhöhung: Gebirgskette
Provenienz
Aus dem Nachlass des Künstlers.

Zustand

Akzeptabler Zustand. Papier leicht gebräunt, am rechten Rand mit Knnicken, oberer Rand umgeknickt. Kleines Loch im mittleren Bereich.

George Augustus Wallis

1761 – 1847·Großbritannien·18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert
Das Werk des 1761 bei London geborenen George August Wallis steht am Wendepunkt von klassizistischer Landschaftsauffassung zur romantischen Sehnsucht nach Einheit von Kunst und Natur. Wie viele seiner Künstlerkollegen faszinierte ihn Italien, das, bis auf wenige Jahre der Reisen, zeitlebens seine Heimat werden sollte. Dort hielt er die Vergänglichkeit antiker Ruinen und der Natur in Form von verfallenen Bauwerken und maroden Bäumen fest. Die Vielschichtigkeit innerhalb seines künstlerischen Ausdrucks lässt sich nicht zuletzt auf den intensiven Austausch mit Künstlern und Schriftstellern unterschiedlichster Geistesströmungen zurückführen, denen er, zumeist in Rom, begegnete. Doch auch Wallis wirkte seinerseits auf seine Zeitgenossen ein. Gerade in Heidelberg, wo er von 1812 bis 1817 weilte, regte er durch seinen eigenen Zugang zur Landschaft in der Kunst eine ganze Generation junger Romantiker an, das traditionelle Verständnis von Kunst im Lichte der romantischen Entwicklungen neu zu denken. Er starb 1847 in Florenz.
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