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Das Kunstwerk zeigt eine subtile Bleistiftzeichnung einer hügeligen Landschaft mit vereinzelten Gebäuden, die teilweise von üppiger Vegetation verdeckt sind. Im Vordergrund erstreckt sich ein felsiger Pfad, der durch sanft geschwungene Linien angedeutet wird. Die Vegetation ist detailliert skizziert, wodurch eine lebendige Textur entsteht. Die Gebäude sind schlicht gehalten, mit klaren Linien, die auf eine ruhige Siedlung hinweisen. Die Raumtiefe wird durch den Kontrast zwischen den scharf gezeichneten Details im Vordergrund und den sanfteren Linien im Hintergrund erzielt. Das Licht wirkt gleichmäßig und diffus, wodurch die Szene eine ruhige und friedliche Atmosphäre ausstrahlt.

Werkangaben

Werkbeschreibung und Zuschreibung: , Frankfurt am Main

Technik
Bleistift
Ausführung
Bleistift auf Papier
Jahr
um 1829
Epoche
Romantik
Darstellung
Landschaft
Land
Italien
Werkverzeichnis
Katalog "Landschaft im Auge des Architekten", Nr. 14

Maße

Werk
24,4 x 17,9 cm (Papier)

Weitere Angaben

Literatur
Pfarr, Ulrich; H. W. Fichter Kunsthandel: Friedrich Jakob Peipers (1805-1878). Landschaft Im Auge Des Architekten; Frankfurt am Main 2015; Abb. Nr. 14. Werkverzeichnis Nr.:.
Werkverzeichnis
,

Zustand

Sehr guter Zustand. Auf dem Blattrand schwach verschmutzt. Die Blattkanten sind unbeschnitten.

Jakob Friedrich Peipers

1805 – 1878·Deutschland·19. Jahrhundert
Der 1805 in Elbersfeld geborene Peipers musste bereits in jungen Jahren den Tod beider Eltern verkraften. 1821 verließ er die Heimat um bis 1825 an der privaten Architekturschule Friedrich Weinbrenners in Karlsruhe zu studieren. Kurz darauf folgte die praktische Ausbildung bei Franz Christian Gau in Paris. Bis 1829 verblieb er in Frankreich und reiste von dort aus mehrfach nach Italien, eine Destination die ihn auch im weiteren Leben immer wieder anziehen sollte. Ein Jahr später ließ er sich in Frankfurt als Architekt nieder. Von 1840 bis 1844 führte er die heute lediglich im Skulpturenschmuck erhaltene alte Börse am Paulsplatz in Frankfurt aus und wurde indessen in die Britische Architektenkammer (RIBA) aufgenommen. Angesichts der Tatsache, dass ein selbstständiges architektonisches Werk Peipers‘ heute nicht mehr greifbar ist, erscheinen die zahlreichen in Italien entstandenen Zeichnungen umso wertvoller, denn gleichwohl sie nicht die Architektur zum primären Inhalt haben, begriff sich Peipers stets als Architekt, der stolz mit "Peipers, Architekt" signierte. Anerkennung für sein Werk erhielt er durch den mehrfachen Vorsitz der Frankfurter Künstlergesellschaft. Er verstarb 1878 in seiner Wahlheimat Frankfurt am Main.
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