Schloss Mehun-sur-Yèvre bei Bourges
»Schloss Mehun-sur-Yèvre bei Bourges« ist ein Werk von Ignace Duvivier aus dem Jahr 19. Jahrhundert, ausgeführt als Aquarell und Federzeichnung auf Papier, montiert auf Papier und misst 25,9 cm x 41,5 cm.
Duvivier gibt hier den Ort wieder, an dem am 22. Juli 1461 der französische König Karl VII. verstarb. Die Burg, die wahrscheinlich bereits seit dem 9. Jahrhundert hier stand, wurde im Laufe der Zeit einigen Umbauten unterzogen und während d… weiterlesen ›
Duvivier gibt hier den Ort wieder, an dem am 22. Juli 1461 der französische König Karl VII. verstarb. Die Burg, die wahrscheinlich bereits seit dem 9. Jahrhundert hier stand, wurde im Laufe der Zeit einigen Umbauten unterzogen und während der französischen Revolution beinahe vollständig zerstört. Rechts im Vordergrund sitzt ein Zeichner bei der Arbeit, neben ihm steht eine weitere Person, die in Richtung der Schlossruine weist; daneben die Reittiere.
Werkangaben
Werkbeschreibung und Zuschreibung: H. W. Fichter Kunsthandel, Frankfurt am Main
- Technik
- Aquarell
- Ausführung
- Aquarell und Federzeichnung auf Papier, montiert auf Papier
- Jahr
- 19. Jahrhundert
- Epoche
- Romantik
- Darstellung
- Landschaft
- Land
- Frankreich
- Signatur
- Unten eigenhändig bezeichnet: "vue du Chateau de Meun dans le Berry pres de Bourges. Charles 7 Roy de France ce est mort de faim dans cette tour craignant d’être emprisoné.". nummeriert: "97.", "29)" und "13".
- Provenienz
- Sammlung Ritter Von Pfeiffer, Wien; Boerner, Leipzig, 1914
Maße
- Werk
- 25,9 cm x 41,5 cm
Weitere Angaben
- Provenienz
- Sammlung Ritter Von Pfeiffer, Wien; Boerner, Leipzig, 1914
Zustand
Guter Zustand. Etwas gebräunt, Ränder etwas gewellt, schwach fleckig und schwach staubfleckig, kleiner Fleck rechts unten am Rand.
Ignace Duvivier
Französischer Maler, Aquarellist, Zeichner, Radierer und Lithograph, geboren 1758, gestorben 1832. In Paris Schüler und später Werkstattmitarbeiter von Francesco Casanova, in dessen Manier er Schlachtenbilder malte. Während der Französischen Revolution emigrierte er nach Dresden, wo er zur Landschaftsmalerei fand; von 1794 bis 1824 lebte er in Wien, ab 1801 als Mitglied der dortigen Akademie. Sein technisch vielseitiges Werk umfasst Gemälde, Aquarelle, Radierungen, Lithographien und Zeichnungen, vor allem Landschaften, Schlachten und Genreszenen aus dem Hirtenmilieu.
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