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Der Blick geht in ein Berliner Schreibzimmer, das schlauchförmig mit einem Fenster ins Freie abschließt. Die Gestaltung des Raumes ist wohl überlegt. Das zarte Türkis der bildschmucklosen Wände korrespondiert mit dem hellen Mobiliar aus Sekretär, Schrank und Lampe. Die elegante Nüchternheit verleihen dem Raum seine edle Anmut. Durch die geschwungenen leichten Linien am Bildrand unterstreicht der Künstler dies auch im Bild.
Paul Graeb (1842 Berlin – 1892), Sohn des Hofmalers Carl Graeb, genoss die künstlerische Ausbildung im Atelier des Vaters. Somit wusste er dessen Architektur- und Landschaftsmalerei weiterzupflegen. Er veranschaulichte sowohl die Innen- und Außenansicht von sakralen Gebäuden als auch von repräsentativen Schlössern oder bürgerlichen Wohnhäusern. 1880 war er als Lehrer an der Technischen Hochschule zu Charlottenburg tätig und erhielt 1888 den Professorentitel.

Werkangaben

Werkbeschreibung und Zuschreibung: , Frankfurt am Main

Künstler
Paul Graeb
Technik
Aquarell
Ausführung
Aquarell über Federzeichnung auf Papier
Jahr
1880
Signatur
unten mittig datiert: "Zum 10. November 1880".

Maße

Werk
25,5 x 22,2 cm (Darstellung)

Zustand

Insgesamt guter Zustand. Papier leicht gebräunt und fleckig. Schwach lichtrandig.

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