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Ganzfiguriges porträt eines Packesels mit Tragekörben. Links sitzt in Rückenansicht eine junge Römerin mit zwei vorwitzigen Kindern.

Werkangaben

Werkbeschreibung und Zuschreibung: , Frankfurt am Main

Technik
Radierung
Ausführung
Radierung auf Papier
Jahr
1820
Epoche
Romantik
Darstellung
Trachten
Land
Italien
Signatur
Oben rechts monogrammiert: "JAK f.". Oben rechts datiert: "Roma 1820". Unten von fremder Hand bezeichnet: "Die Italienerin bei dem Esel".
Werkverzeichnis
Jahn 246, II/II

Maße

Werk
11 x 14,8 cm (Darstellung)
Angabe
Weitere Größen: 20,5 x 29 cm (Papier)

Weitere Angaben

Stempel
– Verso Sammlerstempel, Lugt Nr.: 3551. Ines Kaps. Leipzig. 20. Jahrhundert – Verso Sammlerstempel, Lugt Nr.: 3549. Erhard Oskar Kaps (1915 Leipzig - 2007 Leipzig) . Leipzig. 20. Jahrhundert
Literatur
Jahn, C.: Das Werk von Johann Adam Klein. Maler und Kupferätzer zu München, Mitglied der kgl. Akademie der Künste zu Berli, Inhaber des Verdienstkreuzes vom herzogl. Sächs. Ernestinischen Hausorden; München 1863. Werkverzeichnis Nr.: 246, II/II.
Werkverzeichnis
, 246, II/II

Zustand

Guter Zustand. Vereinzelt sind schwache Verschmutzungen und einzelne Stockflecken auf dem Blattrand zu erkennen. Die Blattecken sind minimal bestoßen.

Johann Adam Klein

1792 – 1875·Deutschland·19. Jahrhundert
Geboren in die Familie eines Nürnberger Weinhändlers, wurde Johann Adam Klein der Zugang zur Kunst nicht gerade in die Wiege gelegt. Der verständisvolle Vater jedoch förderte die schöngeistige Neigung seines Sohnes und ermöglichte ihm, den Weg des Künstlers zu beschreiten. Klein fühlte sich dem unmittelbaren Naturstudium hingezogen und verließ häufig die noch traditionellen Pfade der seinerzeit üblichen Kunstausbildung. Er unternahm Spaziergänge, Wanderungen und schließlich lange Reisen in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Italien, bei denen er alle Eindrücke gewissenhaft auf Papier festhielt. Einen Großteil seines umfangreichen Œuvres machen Zeichnungen und Radierungen von Tieren aus, sowie genrehafte Darstellungen der Menschen in ihren typischen Trachten, denen er bei seinen Ausflügen begegnete. Nicht zuletzt schlug sich in Kleins Motiven auch die unstete Zeit der Napoleonischen Kriege nieder, indem er Feldlager und uniformierte Soldaten verschiedenster Herkunft zeichnete. Er verstarb 1875 in München.

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