Inneres Tor in Pegau
»Inneres Tor in Pegau« ist ein Werk von Ludwig Friedrich aus dem Jahr 19. Jahrhundert, ausgeführt als lavierter Bleistift auf Papier und misst Papier: 16,0 cm x 21,2 cm.
Ludwig Friedrich gehört zu den zahlreichen Studenten, die an der Dresdner Kunstakademie das Glück hatten, von Ludwig Richter in der Kunst der Landschaftsmalerei unterwiesen zu werden. Die Kupferstecherkunst erlernte Friedrich bei J.C. Thaet… weiterlesen ›
Ludwig Friedrich gehört zu den zahlreichen Studenten, die an der Dresdner Kunstakademie das Glück hatten, von Ludwig Richter in der Kunst der Landschaftsmalerei unterwiesen zu werden. Die Kupferstecherkunst erlernte Friedrich bei J.C. Thaeter, der aus ihm einen gefragten Könner dieses Fachs machte. Ab 1855 ließ sich Friedrich dauernd in Dresden nieder, wo er für den sächsischen Kunstverein als Radierer tätig war. Außerdem arbeitete er unermüdlich, dabei noch immer weitgehend inspiriert von seinem Lehrer Ludwig Richter, an seinen eigenen Landschaftsdarstellungen, die dann auch von ihm selbst gestochen wurden. Als Motiv diente ihm seine sächsische Heimat, die er in langen Malwanderungen erforschte, und die ihm heute die liebevolle Dokumentation längst entschwundener Schönheit verdankt. Unser Aquarell der alten Dorfstraße von Pegau in der Nähe von Borna gibt einen Eindruck von der romantischen Stimmungshaftigkeit, die Ludwig Friedrichs Malweise eigen war.
Werkangaben
Werkbeschreibung und Zuschreibung: H. W. Fichter Kunsthandel, Frankfurt am Main
- Technik
- Bleistift
- Ausführung
- lavierter Bleistift auf Papier
- Jahr
- 19. Jahrhundert
- Epoche
- Realismus
- Darstellung
- Stadtbilder
- Land
- Deutschland
- Signatur
- Unten rechts eigenhändig bezeichnet: "inneres Thor in Pegau".
Maße
- Werk
- Papier: 16,0 cm x 21,2 cm
Zustand
Sehr guter Zustand. Altersgerecht erhalten mit minimalen Gebrauchsspuren.
Ludwig Friedrich
Deutscher Maler, Zeichner und Kupferstecher, geboren am 22. Juni 1827 in Friedrichstadt bei Dresden, gestorben dort am 1. Januar 1916. Sohn des Stilllebenmalers August Friedrich. Er studierte von 1842 bis 1849 an der Dresdner Kunstakademie, unterbrochen durch eine Tätigkeit als Zeichenlehrer in Polen nach dem Tod des Vaters. Ab 1847 bildete er sich als Hospitant im Atelier Ludwig Richters im Zeichnen und Aquarellieren fort, wechselte 1849 aber zum Kupferstich und wurde Schüler von Julius Cäsar Thaeter, dem er für sechs Jahre nach München folgte. Im strengen Linienstich reproduzierte er Werke von Moritz von Schwind, Julius Schnorr von Carolsfeld, Wilhelm von Kaulbach und Peter Cornelius. 1855 kehrte er nach Dresden zurück.
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