Landschaft bei Jenbach in Tirol
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Art.-Nr. 18802
Über dieses Werk
»Landschaft bei Jenbach in Tirol« ist ein Werk von Carl August Walther aus dem Jahr 1930, ausgeführt als Bleistift auf Transparentpapier und misst 47,8 x 59,7 cm (Darstellung).
Keine Beschreibung hinterlegt.
Werkangaben
Werkbeschreibung und Zuschreibung: H. W. Fichter Kunsthandel, Frankfurt am Main
- Technik
- Bleistift
- Ausführung
- Bleistift auf Transparentpapier
- Jahr
- 1930
- Epoche
- Realismus
- Darstellung
- Architektur
- Land
- Österreich
- Signatur
- Unten rechts monogrammiert: "CW". Unten rechts datiert: "Jenbach Aug. 30".
- Provenienz
- Aus dem Nachlass des Künstlers
Maße
- Werk
- 47,8 x 59,7 cm (Darstellung)
Weitere Angaben
- Stempel
- Unten rechts Nachlassstempel, Carl Walther. Dresden. 20. Jahrhundert
- Provenienz
- Aus dem Nachlass des Künstlers.
Zustand
Guter Zustand. Unten in den Blattecken einige kleinere Einstichlöcher, Papier etwas gebräunt und wellig, an der Ecke links unten etwas verknittert, am rechten Rand kleiner Ausriss im weißen Rand.
Carl August Walther
Carl August Walther, geboren 1880 in Leipzig, begann seine Laufbahn als Maler, Zeichner und Grafiker an der Dresdner Akademie. Unter Oskar Zwintscher und Richard Müller entwickelte er zusehends seinen eigenen Stil und beteiligte sich 1909 an der „3. Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes Weimar“ und in der Folge an zahlreichen Schauen in seiner Wahlheimat. Walther blieb Dresden stets treu und durchlebte das Kaiserreich, die Weltkriege, die Weimarer Republik, den NS-Staat und die Gründung der DDR. Von einem technisch überzeugenden, gegenstandsbetonten Realismus, der sich auch in Zeichnungen von einer Italienreise manifestiert, führte sein künstlerischer Weg zu symbolistischen und expressiven Tendenzen und wieder zurück. Nicht zuletzt lässt auch die Gestaltung von Exlibris mit provokanten, erotisierten Darstellungen, tief in das Wesen des Künstlers blicken. Doch weder die Avantgarden und programmatischen ‚Ismen‘ der Moderne, noch die Ernennung Dresdens als nationalsozialistische Gauhauptstadt und die Bombennacht des 14. Februar 1945 hinterließen Spuren im vielgestaltigen Œuvre Carl Walthers, das mit seinem Tod 1956 seinen Abschluss fand.
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