Sächsische Landschaft, Pirna (?)
»Sächsische Landschaft, Pirna (?)« ist ein Werk von Ignace Duvivier aus dem Jahr um 1800, ausgeführt als Aquarell über Federzeichnung auf Papier und misst 26,0 cm x 41,6 cm.
Ignace Duvivier, der ursprünglich Edler von Vivier hieß, begann seine künstlerische Laufbahn im Paris des Rokoko als Schlachtenmaler. Er war Schüler und später Werkstattmitarbeiter des bekannten Schlachtenmalers Francesco Casanova. Als die … weiterlesen ›
Ignace Duvivier, der ursprünglich Edler von Vivier hieß, begann seine künstlerische Laufbahn im Paris des Rokoko als Schlachtenmaler. Er war Schüler und später Werkstattmitarbeiter des bekannten Schlachtenmalers Francesco Casanova. Als die politischen Ereignisse im Zuge der Französischen Revolution es für Adlige nicht mehr ratsam erscheinen ließen, in Paris zu verweilen, verließ auch Duvivier mit dem Strom der Flüchtlinge Frankreich. Er begab sich zunächst nach Dresden. Dort lehrte Giovanni Casanova, der Bruder seines Lehrers in Paris, an der damals aufblühenden Akademie. In Dresden fand Duvivier in der Landschaftsmalerei sein eigentliches Betätigungsfeld.
Werkangaben
Werkbeschreibung und Zuschreibung: H. W. Fichter Kunsthandel, Frankfurt am Main
- Technik
- Aquarell
- Ausführung
- Aquarell über Federzeichnung auf Papier
- Jahr
- um 1800
- Epoche
- Romantik
- Darstellung
- Landschaft
- Land
- Deutschland
- Signatur
- Unten links nummeriert: "49.".
- Provenienz
- Sammlung Ritter Von Pfeiffer, Wien; Boerner, Leipzig, 1914
Maße
- Werk
- 26,0 cm x 41,6 cm
Weitere Angaben
- Provenienz
- Sammlung Ritter Von Pfeiffer, Wien; Boerner, Leipzig, 1914
Zustand
Sehr guter Zustand. Etwas gebräunt und fleckig, leicht staubfleckig, links oben am Rand bräunlicher Fleck.
Schlagworte
Ignace Duvivier
Französischer Maler, Aquarellist, Zeichner, Radierer und Lithograph, geboren 1758, gestorben 1832. In Paris Schüler und später Werkstattmitarbeiter von Francesco Casanova, in dessen Manier er Schlachtenbilder malte. Während der Französischen Revolution emigrierte er nach Dresden, wo er zur Landschaftsmalerei fand; von 1794 bis 1824 lebte er in Wien, ab 1801 als Mitglied der dortigen Akademie. Sein technisch vielseitiges Werk umfasst Gemälde, Aquarelle, Radierungen, Lithographien und Zeichnungen, vor allem Landschaften, Schlachten und Genreszenen aus dem Hirtenmilieu.
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