Zeichenklasse mit Dame in Tracht
»Zeichenklasse mit Dame in Tracht« ist ein Werk von Alfred Richard Diethe aus dem Jahr um 1870, ausgeführt als Bleistift auf Papier und misst Papier: 26,5 cm x 34,3 cm.
Spannende Momentaufnahme aus einer Zeichenklasse. Über die Rücken zweier Männer hinweg erfasst der Künstler den Raum, in dem einige Herren über ihre Zeichnungen gebeugt sind, jeder an einem Tisch mit eigener Lampe. Mittig sitzt eine junge F… weiterlesen ›
Spannende Momentaufnahme aus einer Zeichenklasse. Über die Rücken zweier Männer hinweg erfasst der Künstler den Raum, in dem einige Herren über ihre Zeichnungen gebeugt sind, jeder an einem Tisch mit eigener Lampe. Mittig sitzt eine junge Frau in einfacher Tracht Modell, über ihr befindet sich ein Gerüst mit einer Stoffdraperie, das bei Bedarf eingesetzt werden kann. Möglicherweise zeigt Diethe hier eine Szene aus seiner eigenen Klasse an der Dresdner Kunstgewerbeschule
Werkangaben
Werkbeschreibung und Zuschreibung: H. W. Fichter Kunsthandel, Frankfurt am Main
- Künstler
- Alfred Richard Diethe
- Technik
- Bleistift
- Ausführung
- Bleistift auf Papier
- Jahr
- um 1870
- Epoche
- Realismus
- Darstellung
- Berufsleben
- Signatur
- verso von fremder Hand bezeichnet
Maße
- Werk
- Papier: 26,5 cm x 34,3 cm
Zustand
Akzeptabler Zustand. Das Blatt ist altersbedingt geringfügig verfärbt. Oben links markante Knickspur am Blattrand. Entlang der oberen Blattkante leicht bestoßen und in den Ecken deutlich geknickt. Die obere linke Ecke ist abgerissen und restauratorisch er
Alfred Richard Diethe
Deutscher Maler und Illustrator, geboren am 13. Februar 1836 in Dresden, gestorben dort am 3. Juni 1919. Ab 1851 Schüler der Dresdner Akademie bei Eduard von Bendemann und Julius Hübner, das Landschaftszeichnen lernte er bei Ludwig Richter. Seit 1861 arbeitete er freischaffend in Dresden. 1864 gewann er das Große Akademische Reisestipendium und verbrachte zwei Jahre in Italien, wo er mit deutschen Landschaftsmalern im Albaner- und Sabinergebirge zeichnete. Nach der Rückkehr lehrte er an der Dresdner Kunstgewerbeschule, ab 1885 figürliches Zeichnen an der Architekturklasse der Akademie. Seit den 1870er Jahren erschloss er sich die Wandmalerei in Wachs- und Mineralfarben sowie das Sgraffito und entwarf Glasfenster. Zusammen mit Julius Scholtz und Hugo Bürkner lieferte er zahlreiche Illustrationen für Jugendzeitschriften; zwischen 1856 und 1904 entstanden mehr als 220 Bildnisse.
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