Ruinen der Burg Hohbarr bei Saverne
»Ruinen der Burg Hohbarr bei Saverne« ist ein Werk von Ignace Duvivier aus dem Jahr 19. Jahrhundert, ausgeführt als Aquarell und Federzeichnung auf Papier, montiert auf Papier und misst 26,0 cm x 41,5 cm.
Duviviers Ansicht zeigt vor allem den Verfall an den charakteristischen Überresten der Burg Hohbarr: von üppigem Grün überwucherte Abbruchkanten bröckeligen Mauerwerks in einer ländlichen Umgebung. Die um 1100 erbaute mittelalterliche Burg … weiterlesen ›
Duviviers Ansicht zeigt vor allem den Verfall an den charakteristischen Überresten der Burg Hohbarr: von üppigem Grün überwucherte Abbruchkanten bröckeligen Mauerwerks in einer ländlichen Umgebung. Die um 1100 erbaute mittelalterliche Burg oberhalb von Saverne im heutigen französischen Departement Bas-Rhin wurde auf Sandsteinfelsen 460 m über dem Tal von Zorn und der Ebene des Elsass erbaut. und erfuhr zu verschiedenen Zeitpunkten Erweiterungen und Umbauten durch die Straßburger Bischöfen. In der Folge des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg geschleift.
Werkangaben
Werkbeschreibung und Zuschreibung: H. W. Fichter Kunsthandel, Frankfurt am Main
- Technik
- Aquarell
- Ausführung
- Aquarell und Federzeichnung auf Papier, montiert auf Papier
- Jahr
- 19. Jahrhundert
- Epoche
- Romantik
- Darstellung
- Landschaft
- Land
- Frankreich
- Signatur
- Unten eigenhändig bezeichnet: "restes du chateau de Hautbal près Saverne en Alzace". nummeriert: "57.",und "53".
- Provenienz
- Sammlung Ritter Von Pfeiffer, Wien; Boerner, Leipzig, 1914
Maße
- Werk
- 26,0 cm x 41,5 cm
Weitere Angaben
- Provenienz
- Sammlung Ritter Von Pfeiffer, Wien; Boerner, Leipzig, 1914
Zustand
Guter Zustand. Etwas gebräunt, schwach fleckig und an den Rändern etwas gewellt.
Schlagworte
Ignace Duvivier
Französischer Maler, Aquarellist, Zeichner, Radierer und Lithograph, geboren 1758, gestorben 1832. In Paris Schüler und später Werkstattmitarbeiter von Francesco Casanova, in dessen Manier er Schlachtenbilder malte. Während der Französischen Revolution emigrierte er nach Dresden, wo er zur Landschaftsmalerei fand; von 1794 bis 1824 lebte er in Wien, ab 1801 als Mitglied der dortigen Akademie. Sein technisch vielseitiges Werk umfasst Gemälde, Aquarelle, Radierungen, Lithographien und Zeichnungen, vor allem Landschaften, Schlachten und Genreszenen aus dem Hirtenmilieu.
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