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Künstler

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  • War ein deutscher Maler, Kupferstecher und Bildrestaurator aus Frankfurt am Main. Er gehörte zum Kreis Frankfurter Künstler um Anton Burger und Jacob Fürchtegott Dielmann und gilt als Vertreter des Realismus im 19. Jahrhundert.
    Deutscher Maler, Zeichner und Schriftsteller, in Dresden geboren und gestorben. Nach einigen Semestern Medizin 1834/35 Studium an der Dresdner Akademie, Weiterbildung in Antwerpen und Brüssel bei Louis Gallait und Edouard de Biefve. Studienreisen nach Frankreich, England, Schweden und Italien. 1848 entstand in Rom sein erstes größeres Historienbild; es folgten Aufträge für biblische Szenen in sächsischen Kirchen. Von 1857 bis 1890 Professor für Historienmalerei an der Dresdner Akademie.
    1799 in Dresden-Neustadt geboren, trat Götzloff 1814 das Studium unter renommierten Malern wie Caspar David Friedrich an der Königlichen Kunstakademie in Dresden an. Die siebenjährige Lehre endete mit dem Erhalt einer akademischen Auszeichnung. Ganz Kind seiner Zeit zog es Götzloff 1821 mit einer Leidenschaft nach Italien. Stipendien und royale Aufträge ermöglichten ihm in den nächsten Jahren Aufenthalte und Studien in allen wichtigen Kunstzentren darunter Rom, Neapel und Sizilien. Vielfach traf er Künstlerkollegen ´wie Joseph Anton Koch und etablierte sich und seine Kunst an den europäischen Adelshöfen. Er arbeitete als Hofmaler für das Königreich beider Sizilien und die russische Kaiserin. Auf diese glücklichen, erfolgreichen Zeiten folgten in den letzten Lebensjahren allerdings Misserfolge und Schicksalschläge. In der Zeit nach dem Tod der Ehefrau 1855 versuchte Götzloff vergeblich in Deutschland erneut Fuß zu fassen. Er starb 1866 in Neapel.
    Den Beginn seiner künstlerischen Ausbildung nahm Carl Graeb bei dem Bühnenbildner und Theatermaler Johann Karl Jakob Gerst sowie an der Berliner Akademie bei Carl Blechen und Johann Erdmann Hummel. Um 1837 bereiste er Tirol. Eines der Gemälde, die bei dieser Reise entstanden, kaufte König Friedrich Wilhelm III. Die Anerkennung seines Werkes motivierte ihn dazu auch in den Folgejahren an Akademieausstellungen teilzunehmen. Einen besonderen Blick für die Architektur erhielt Graeb, als er ab 1841 im Auftrag König Friedrich Wilhelms IV. die neu gestalteten Parkanlagen und Bauten in und um Potsdam dokumentierte. Zeitgleich verdingte er sich bis 1844 als Dekorationsmaler am privaten Königstädtischen Theater und ging so seiner früh gelernten Profession nach, die er nie ganz vergessen sollte. Auch dem ehemaligen Lehrer Johann Karl Jakob Gerst begegnete er wieder, als er ab 1844 in dessen Atelier mitarbeitete. Noch im gleichen Jahr vermählte er sich mit der Tochter des Meisters Minna Gerst. Zuvor hatte er die Welt bereist, war in Frankreich und in der Schweiz gewesen und Italien bis nach Sizilien gesehen. 1851 wurde Graeb zum königlich-preußischen Hofmaler ernannt, Aufträge für eine Reihe mit Architekturansichten sowie drei große Wandgemälde im Neuen Museum in Berlin folgten. 1855 wurde er zum königlichen Professor ernannt, 1860 zum Mitglied der Akademie der Künste. Bis ins fortgeschrittene Alter bestritt er ausgiebige Reisen durch Deutschland, Österreich, Oberitalien, die Schweiz und nach Böhmen. Er verstarb im April 1884 in Berlin.
    Künstlerische Ausbildung zum Zeichner in Hamburg, Studium an der Akademie in München bei Ludwig von Löfftz, Mitarbeit bei den satirischen Wiener Zeitschriften "Floh" und "Glühlichter", ab 1890 Mitarbeit bei "Fliegende Blätter" und dem "Münchner Bilderbogen", bekannt für Tier-, Genre- und Landschaftsbilder sowie Zeichnungen mit oft karikierendem Gehalt
    Josef Grassi wurde als Sohn des Goldschmiedes Ottilio Grassi 1757 in Wien geboren und schon im Alter von 11 Jahren an der Wiener Akademie aufgenommen. Bald erlangte er als Porträtmaler hohes Ansehen beim Wiener Adel. Im Jahre 1791 siedelt er nach Warschau über, kehrte allerdings aufgrund der kriegerischen Unruhen nach vier Jahren nach Wien zurück. Es folgten zahlreiche Reisen, bis Grassi 1799 zum Professor für Poträtmalerei der Dresdner Akademie ernannt wurde. Die Jahre zwischen1808 bis 1810 und 1816 bis 1821 lebte er erneut in Rom und bekleidete dort das Amt des Studiendirektors der königlich sächsischen Pensionäre. Er wurde mehrfach ausgezeichnet und gehörte verschiedenen Akademien an. Grassis Œuvre ist in erster Linie von Adelsporträts bestimmt, die sich meist an englischen Vorbildern orientierten. Er starb im Januar 1838 in Dresden.
    ab 1860 Studium an der Landeszeichenschule in Graz, danach an der Akademie in Wien bei Karl Mayer und Carl Wurzinger, 1865-74 Studium an der Akademie in München unter Karl von Piloty und Alexander von Wagner, ab 1877 Lehrer an der Kunstgewerbeschule in München, ab 1880 Professur an der Akademie, bekannt für Historien- und Genreszenen mit anatomisch präziser Darstellung der Figuren, bekannt für besondere Strenge unter seinen Schülern in Bezug auf die realistische Darstellung von Personen
    Karl Friedrich Hampe wurde am 13. Juli 1772 in Berlin geboren. Als Schüler von Johann Christoph Frisch und Johann Gottfried Niedlich absolvierte er das Studium an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin. Seit 1810 war er nachweislich als Maler tätig. Hampe war zudem Mitinitiator des Berlinischen Künstlervereins. Im Jahre 1826 erfolgte die Ernennung zum Professor an der Akademie und die Anstellung als Zeichenlehrer. Parallel arbeitete er weiterhin als selbstständiger Maler, dessen Bilder unter anderem in Friedrich Wilhelm III. und dem Bankier Johann Heinrich Wagener Abnehmer fanden. Hampes Werke zeigen mittelalterliche Motive mit Darstellungen ritterlicher oder klösterlicher Ideale sowie Architekturansichten. Auf dem Gebiet der Architekturmotivik stehen sie Karl Friedrich Schinkel nahe, wenngleich Hampe selbst zu den frühesten Vertretern der Gattung der Berliner Architektur- und Interieurmalerei zu rechnen ist. Er starb im Dezember 1848 in Berlin.
    Künstlerische Ausbildung als Lithograph, 1851-52 Studium an der Akademie in München unter Joseph Schlotthauer, ab 1853 eigenständige Weiterbildung mit Johann Wagner-Deines, Bekanntschaft mit Eduard Schleich d.Ä., ab 1870 in München tätig, gemeinsames Atelier mit Otto Gebler, später mit Anton Seitz, 1891 Professur an der Akademie in München, bekannt für Tierstudien und Tiermalerei, besonders von Pferden
    Geboren am 22. Mai 1819 in Erfurt, ab 1837 Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Ludwig Richter, ab 1848 hauptsächlich als Landschafts- und Tiermaler in Dresden tätig, 1853 Reise nach Spanien und Portugal, mehrfach Illustrationsvorlagen für Vogelbücher seiner Zeit, verstorben am 2. September 1860. Ernst Hasse zählt zu den wichtigsten Tierzeichnern seiner Zeit und hat als einer der ersten Schüler Ludwig Richters maßgeblich zur Verbreitung der Dresdner Spätromantik beigetragen.
    Künstlerische Ausbildung bei Ludwig von Löfftz und Wilhelm von Diez in München, 1893-98 Ausstellung in der Münchner Sezession, bekannt für Genrebilder und karikierende Illustrationen
    ab 1887 Studium an der Kunstgewerbeschule in München, 1881-91 Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Berlin, 1891 Studium an der École des Beaux-Arts Paris, ab 1892 in der Schweiz und in München tätig, 1900 Studienreise nach Rom, enger Kontakt zu Künstlergruppe "Allotria", im Spätwerk Neigung zu karikaturhaften Bildnissen
    Geboren am 8. Juni 1834 in Frankfurt am Main, ab 1847 Studium an der Städelschule, ab 1851 bei Jakob Becker, danach hauptsächlich in Frankfurt tätig, auch in der Frankfurter Künstlergesellschaft, besonders für seine Zeichnungen und Kinderbilder berühmt, verstorben am 22. Oktober 1883 in Frankfurt am Main.
    In seiner Heimatstadt Berlin zog es den jungen Albert Hertel zwischen 1859 und 1862 an die Kunstakademie. Seine Lehrer Eduard Magnus, Eduard Meyerheim und Eduard Holbein waren besonders auf dem Gebiet der Porträt- und Figurenmalerei bewandert, während Hertel sich bald bevorzugt mit der Darstellung von Landschaft beschäftigte. Als er 1863 für vier Jahre nach Italien ging, fand er in Heinrich Dreber einen Lehrer, der ihm den intensiven Blick auf die Natur beibrachte. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland suchte er die Düsseldorfer Kunstakademie auf, um bei einem der bedeutendsten Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts, Oswald Achenbach, als Meisterschüler tätig zu sein. 1875 wurde er selbst als Lehrer an die Akademie in Berlin berufen. Nach nur drei Jahren gab er die Lehrtätigkeit aus gesundheitlichen Gründen wieder auf. 1882 wurde er wiederum zum königlichen Professor ernannt und man übertrug ihm die Unterweisung der Prinzessin Victoria von Preußen in der Malerei. In Berlin erhielt er 1894 den Auftrag, das Foyer des Rathauses zu gestalten, 1901 schuf er monumentale Wandmalereien im neuen Berliner Dom. Zeit seines Lebens unternahm der Künstler zahlreiche Reisen in die Kunstzentren Europas und sog die Eindrücke der unterschiedlichen Gegenden auf, widmete sich aber zugleich auch immer liebevoll der „Bevölkerung“ seiner Landschaften durch Figuren. Bis er 1912 in Berlin starb, wurde er mit hohen Auszeichnungen Preußens, dem Roten Adlerorden IV. und II. Klasse geehrt.
    Künstlerische Ausbildung beim Vater Franz von Herterich, später durch den Bruder Johann Caspar, ab 1873 Studium an der Akademie in München unter Wilhelm von Diez, Freundschaft und Zusammenarbeit mit Wilhelm Dürr d.J., 1883 Studienreise nach Italien, beeindruckt durch Raffael und Mantegna widmet er sich darauf auch der Monumentalmalerei, zahlreiche Aufträge und Beteiligungen an Freskenzyklen in Süddeutschland, ab 1890 Bekanntschaft mit Pleinair-Malern der Dachauer Künstlerkolonie, 1892 Mitbegründer der Münchner Sezession, 1888-96 Lehrer an der Akademie in München, 1897 Gründung einer eigenen Malschule für Damen, 1896-98 Professur an der Kunstschule in Stuttgart, 1898-1930 an der Akademie in München, Mitglied der Künstlergesellschaft Allotria, gilt als bedeutender Künstler des Überganges vom Historismus zu Jugendstil und Pleinair-Malerei um die Jahrhundertwende.
    nach 1860 in den USA, arbeitet in einer Malfabrik und malt zahlreiche Landschaften, ab 1870 zurück in Deutschland, 1873-74 Studium am Städelschen Kunstinstitut in Frankfurt am Main bei Edward von Steinle, 1875-79 in der Kronberger Malerkolonie bei Anton Burger und Adolf Schreyer, danach Studium an der Akademie in Berlin unter Hans Gude, ab 1882 wieder in München tätig, bekannt für kleinformatige Landschaftsbilder im Stil des Biedermeier, später vom Impressionismus beeinflusst, nach 1900 nutzte er überwiegend die Technik des Aquarell, der Tusche- und Bleistiftzeichnung mit Motiven aus dem Taunus, Rheinhessen, der Fränkischen Schweiz und dem Isartal
    Künstlerische Ausbildung beim Vater Peter von Hess sowie an der Kunstakademie München, ab 1839 gemeinsame Studienreise mit dem Vater nach Norddeutschland, Polen und Russland,1849-50 Besuch der Kunstschulen in Antwerpen, Brüssel und Paris, bekannt für Schlachten- und Jagdszenen
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