Einer der bedeutendsten Meister der Hochrenaissance, berühmt für die vollkommene Harmonie, Klarheit und Ausgewogenheit seiner Kompositionen. Sein Werk, geprägt von idealer Schönheit und humanistischem Geist, beeinflusste die europäische Kunst nachhaltig bis weit über seine Zeit hinaus.
Bayerischer Architektur- und Landschaftsmaler, 1841 Ausstellung im Albrecht-Dürer-Verein in Nürnberg
süddeutscher Künstler, 1872 eingeschrieben in Matrikelbuch der Akademie der Bildenden Künste München im Fach Bildhauerei, tätig in München um 1900 und im frühen 20. Jahrhundert
Peter Schenk der Ältere war ein deutscher Kupferstecher und Kartograf aus Elberfeld, heute zu Wuppertal. Um 1684 zog er nach Amsterdam und wurde Schüler von Gerard Valck, spezialisiert in Schabkunst; Reisen nach Leipzig und Berlin. Bis zu seinem Tod im Jahr 1718/19 gab er zahlreiche Karten und Bilder heraus.
Künstlerische Ausbildung bei Wilhelm Lindenschmit, bekannt als Illustrator und Karikaturist sowie Maler monumentaler Wandgemälde
Geboren am 26. März 1794 in Leipzig, seit 1803 Gehilfe des Vaters, des Künstlers Veit Hans Schnorr von Carolsfeld, der an der Leipziger Kunstakademie lehrte, seit 1806 Beteiligung an der jährlichen Kunstausstellung der Dresdner Akademie, 1811 Unterricht bei Heinrich Füger in Wien, 1813 Bekanntschaft mit Ferdinand Olivier, 1817 Reise nach Salzburg und gegen Ende des Jahres Aufbruch nach Italien, Beitritt zum Lukas-Bund, 1818 Auftrag zur Freskierung eines Saales im Casino Massimo, 1821 Gründung eines Komponiervereins, 1827 Reise nach München, um als Professor zu arbeiten und die Münchner Residenz mit Fresken zum Nibelungenlied zu schmücken, 1835 Auftrag zur Ausmalung der Kaisersäle in der Münchner Residenz, 1843 Veröffentlichung des Nibelungenlieds im Verlag Cotta, 1845 Ruf als Professor an die Dresdner Akademie, den Schnorr aber ausschlägt, um in München zu bleiben, auch wenn die Unterstützung durch Ludwig I. nicht mehr gegeben ist, 1846 erneuter Ruf nach Dresden, dem Schnorr auch folgt, nachdem Ludwig I. ihn aus seinen Diensten entlassen hat, Schnorr wird Direktor der Akademie und der Gemäldegalerie, 1848 durch Grauen Star erblindet sein linkes Auge, 1851 Reise nach England auf Einladung Karl Josias von Bunsens, 1852-1860 erscheint im Verlag Georg Wigand in Leipzig Schnorrs Bilderbibel in Einzellieferung, 1862-1868 Arbeit an sieben Entwürfen für die Chorfenster von St. Paul’s in London, 1866 letzter Besuch in München, verstorben am 24. Mai 1872 in Dresden.
Geboren am 25. Januar 1834 in Frankfurt am Main, 1849-1852 Unterricht an der Städelschen Kunstschule, u.a. bei Passavant, Bekanntschaft mit Gustave Courbet und Victor Müller, 1857/58 in Paris, dort Freundschaft mit Henri Fantin-Latour, deutliche Hinwendung zur französischen Malerei, 1858 Lebensmittelpunkt in Kronberg im Taunus, 1866 Umzug nach Düsseldorf, 1868-70 in Paris und schließlich ab 1871 in London, 1899 Rückkehr nach Frankfurt, verstorben am 22. Jnauar 1902 in Frankfurt am Main. Scholderer gilt neben Carl Schuch als einer der wichtigstend deutschen Maler, die sich intensiv mit der französischen Kunst auseinandergesetzt haben und diese in Deutschland bekannt gemacht haben.
Studium an den Akademien in Karlsruhe und Berlin bei Wilhelm Riefstahl und Ernst Hildebrand, 1888-95 in Frankfurt am Main tätig, 1895-98 in Dresden tätig, danach als Bildnis- und Genremaler in München
Studium an der Akademie in München unter Wilhelm Baisch sowie an der Akademie in Karlsruhe unter Gustav Schönleber, Tätigkeit und Studienreisen nach Holland, Belgien, England und den skandinavischen Raum, bekannt als Maler von Seestücken und Küstenlandschaften
Künstlerische Ausbildung bei Wilhelm von Diez, Wilhelm von Lindenschmit und Johann Leonhard Raab, bekannt für kleinformatige Genre- und Interieurszenen mit Motiven aus Holland oder den deutschen Küstengebieten
Paul Schroeter wurde 1866 in Kempen (Provinz Posen) geboren und ging zum Malereistudium 1885 nach Düsseldorf, wo er bei Eugen Dücker, Eduard von Gebhardt und Peter Janssen lernte. 1892 bis 1896 reiste er mehrfach nach Belgien, Flandern und Holland. Während der Wintermonate lebte er in München und debütierte mit großem Erfolg 1893 auf der Ausstellung des Münchner Künstlerhauses. Anschließend beteiligte er sich an einer Ausstellung der Hamburger Kunsthalle und der Münchner Sezession. In diese Zeit fällt auch die Hinwendung zur Holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts und die Orientierung an Rembrandt, dem er in den vielen, teils schonungslosen Selbstbildnissen huldigt. 1901 folgte der Umzug nach Worpswede und 1908 schließlich nach Berlin, wo er sich intensiv der Porträtmalerei widmete. Die Folgejahre wurden von steten Geldsorgen begleitet und er konnte nicht an die früheren Erfolge anknüpfen. 1943 wurde sein gesamter Besitz durch einen Bombenangriff zerstört. 1946 verstarb der Maler in Linow.
Deutscher zeitgenössischer Maler, dessen scheinbar einfache, oft melancholische Bilder mit lakonischem Humor existenzielle Fragen, Alltäglichkeit und menschliche Befindlichkeit thematisieren.
Arikel National Portrait Gallery: James Scott, einer der besten Graveure der Mitte und Ende des 19. Jahrhunderts, war gleichermaßen talentiert in den Bereichen Porträt, Geschichte, Sport und Genre. Er wurde sowohl für seine Schabkunst als auch für seine Gravuren in Mischtechnik geschätzt. Scott hatte eine lange und bemerkenswerte Karriere, die er mit seinem 1837 veröffentlichten Porträt des Herzogs von Wellington erstmals in den Vordergrund rückte. In den nächsten fünfzig Jahren gravierte er große Entwürfe nach Werken von zeitgenössischen Malern wie Daniel Maclise, Landseer, J. G. Brown und George Henry Boughton.