Deutscher Bildhauer des Klassizismus, der vor allem durch seine idealisierten, zugleich lebensnahen Denkmäler und Porträtbüsten bedeutender Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts bekannt wurde.
Indem sich Bernhard Rode seit seiner Studienzeit bei dem reformorientierten Carle Vanloo in Paris bevorzugt drastischen oder berührenden, jedenfalls zur moralischen Bewertung und Parteinahme auffordernden Bildthemen widmete, stellte er sein Schaffen dezidiert in den Dienst der Aufklärung. Denn wie die Forschung hervorgehoben hat, entsprach das von Rode vor allem in seiner Druckgraphik entfaltete Spektrum belehrender, abschreckender oder vorbildlicher, mit einem Bildungswert versehener Inhalte den Aufgaben, welche die Philosophie der Aufklärung der Kunst zunächst zugedacht hatte. Mit dem Kreis der Berliner Aufklärer, aber auch mit den Schweizern Jakob Bodmer und Johann Georg Sulzer war der Künstler gut vernetzt. Allerdings lässt sich sein Werk weder stilistisch noch inhaltlich mit einer Kunst der Aufklärung völlig gleichsetzen: schon die Auftragslage verlangte dem mit seinen Ambitionen in Deutschland verfrühten Maler, Zeichner und Radierer große Flexibilität ab. Seine Produktivität auf dem Gebiet der Allegorie war für Dekorationsentwürfe vielfältig nutzbar, doch für die Verwirklichung politischer Programmbilder boten sich spärliche Möglichkeiten. Vom Hof Friedrichs des Großen wurden repräsentative und galante, nicht etwa an das bürgerliche Selbstbewusstsein appellierende Werke nachgefragt. Selbst Rodes mit patriotischen Motiven während des Siebenjährigen Krieges geschaffener Gemäldezyklus zur Verherrlichung der Geschichte Brandenburg-Preußens blieb unverkauft, auch wenn 1763 nach seinen Zeichnungen die von Johann David Schleuen gestochenen "Denkwürdigkeiten Friedrichs des Großen" erschienen; nachdem er 1793 Direktor der Berliner Akademie geworden war, schuf er 1778-1795 auch eine Gemäldefolge zum Leben Friedrichs. Es war aber vielmehr Adolph Menzel, der Friedrich in der Zeit der Reaktion als ersten Bürger des Staates deutete und dabei auch eine Vorlage Rodes durch den Wechsel der Perspektive in diesem Sinn veränderte
Deutsch-schweizerische Malerin und eine der erfolgreichsten Porträtkünstlerinnen ihrer Zeit. Sie war international ausgestellt und prägte das Kunstleben in Frankfurt am Main um 1900 maßgeblich.
Österreichischer Maler und Illustrator, der vor allem für seine symbolistischen und historisierenden Darstellungen sowie für dekorative Buchillustrationen um 1900 bekannt ist.
Österreichischer Maler und Kupferstecher des Biedermeier, der neben Tierstücken und ländlichen Genreszenen auch allegorische und mythologisch-historische Darstellungen schuf, oft geprägt von klassizistischer Figurenauffassung. Sein Werk verbindet genaue Naturbeobachtung mit erzählerischen, moralisch oder mythologisch aufgeladenen Bildthemen
Jean Duplessis-Bertaux war ein französischer Zeichner, Radierer und Maler, der vor allem als Illustrator und durch seine zahlreichen Darstellungen der Französischen Revolution in Paris und der Provinz bekannt wurde.
Künstlerische Ausbildung bei Benczur und Wilhelm von Lindenschmit, Ehrenmitglied der Akademie in München, im Spätwerk hauptsächlich Zeichnungen, bekannt für Selbstbildnisse und Porträts befreundeter Künstler
Einer der bedeutendsten Meister der Hochrenaissance, berühmt für die vollkommene Harmonie, Klarheit und Ausgewogenheit seiner Kompositionen. Sein Werk, geprägt von idealer Schönheit und humanistischem Geist, beeinflusste die europäische Kunst nachhaltig bis weit über seine Zeit hinaus.
Bayerischer Architektur- und Landschaftsmaler, 1841 Ausstellung im Albrecht-Dürer-Verein in Nürnberg
süddeutscher Künstler, 1872 eingeschrieben in Matrikelbuch der Akademie der Bildenden Künste München im Fach Bildhauerei, tätig in München um 1900 und im frühen 20. Jahrhundert
Peter Schenk der Ältere war ein deutscher Kupferstecher und Kartograf aus Elberfeld, heute zu Wuppertal. Um 1684 zog er nach Amsterdam und wurde Schüler von Gerard Valck, spezialisiert in Schabkunst; Reisen nach Leipzig und Berlin. Bis zu seinem Tod im Jahr 1718/19 gab er zahlreiche Karten und Bilder heraus.