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Künstler

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  • Johann Christian Reinhart wurde am 1761 im oberfränkischen Hof geboren und entstammte einfachen Verhältnissen. Wie der Vater studierte er Theologie, doch die Begegnung mit Adam Friedrich Oeser änderte die Laufbahn des jungen Mannes schlagartig. Reinhart nahm bei dem Künstler Unterricht und zog zu ihm. Dort traf er den berühmten Altertumsforscher und Antikenliebhaber Johann Joachim Winckelmann, der ihn nachhaltig beeindruckte. 1783 ging er nach Dresden. Ob in der Gemäldegalerie oder auf Naturspaziergängen, das Skizzenbuch wurde auch in den folgenden Wanderjahren zu seinem treuen Begleiter. Trotz des Eintritts in die höfische Gesellschaft zog es den rastlosen Geist 1789 nach Rom. Als Künstler interessierte ihn das alltägliche Leben, ebenso die mediterrane Natur und Architektur mit all ihren Eigenheiten. Die Auftragslage in Rom bedingte es, dass sich Reinhart von der Malerei ab und der Druckgraphik zuwandte. Bis zu seinem Tode im Jahr 1847 blieb er als angesehene Persönlichkeit seiner italienischen Heimat treu.
    Einer der berühmtesten englischen Maler des 18. Jahrhunderts und der führende Porträtkünstler seiner Zeit. Als erster Präsident der Royal Academy und gefragter Porträtist von Adel, Politik und Kultur prägte er nachhaltig das Kunstverständnis in Großbritannien.
    Ludwig Richter (1803–1884) zählt zu den bedeutendsten deutschen Illustratoren und Landschaftsmalern des 19. Jahrhunderts. Als Professor an der Kunstakademie Dresden prägte er die romantische Landschaftsmalerei und förderte junge Künstler mit einer feinfühligen, naturverbundenen Sichtweise. Nach einer Studienreise nach Italien schloss er sich dem Kreis der Romantiker an und fand Inspiration in der Natur und der zeitgenössischen Literatur. Seine Werke sind von einem idealisierten Blick auf Landschaften und Alltagszenen geprägt, die oft eine friedliche, heimatliche Atmosphäre vermitteln. Durch seine Lehrtätigkeit in Dresden hinterließ er eine bleibende Spur in der Kunstwelt und beeinflusste Generationen von Schülern. Richters Liebe zur Natur und seine kritische, präzise Beobachtungsgabe machen ihn bis heute zu einer faszinierenden Figur der deutschen Romantik.
    Deutscher Bildhauer des Klassizismus, der vor allem durch seine idealisierten, zugleich lebensnahen Denkmäler und Porträtbüsten bedeutender Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts bekannt wurde.
    Indem sich Bernhard Rode seit seiner Studienzeit bei dem reformorientierten Carle Vanloo in Paris bevorzugt drastischen oder berührenden, jedenfalls zur moralischen Bewertung und Parteinahme auffordernden Bildthemen widmete, stellte er sein Schaffen dezidiert in den Dienst der Aufklärung. Denn wie die Forschung hervorgehoben hat, entsprach das von Rode vor allem in seiner Druckgraphik entfaltete Spektrum belehrender, abschreckender oder vorbildlicher, mit einem Bildungswert versehener Inhalte den Aufgaben, welche die Philosophie der Aufklärung der Kunst zunächst zugedacht hatte. Mit dem Kreis der Berliner Aufklärer, aber auch mit den Schweizern Jakob Bodmer und Johann Georg Sulzer war der Künstler gut vernetzt. Allerdings lässt sich sein Werk weder stilistisch noch inhaltlich mit einer Kunst der Aufklärung völlig gleichsetzen: schon die Auftragslage verlangte dem mit seinen Ambitionen in Deutschland verfrühten Maler, Zeichner und Radierer große Flexibilität ab. Seine Produktivität auf dem Gebiet der Allegorie war für Dekorationsentwürfe vielfältig nutzbar, doch für die Verwirklichung politischer Programmbilder boten sich spärliche Möglichkeiten. Vom Hof Friedrichs des Großen wurden repräsentative und galante, nicht etwa an das bürgerliche Selbstbewusstsein appellierende Werke nachgefragt. Selbst Rodes mit patriotischen Motiven während des Siebenjährigen Krieges geschaffener Gemäldezyklus zur Verherrlichung der Geschichte Brandenburg-Preußens blieb unverkauft, auch wenn 1763 nach seinen Zeichnungen die von Johann David Schleuen gestochenen "Denkwürdigkeiten Friedrichs des Großen" erschienen; nachdem er 1793 Direktor der Berliner Akademie geworden war, schuf er 1778-1795 auch eine Gemäldefolge zum Leben Friedrichs. Es war aber vielmehr Adolph Menzel, der Friedrich in der Zeit der Reaktion als ersten Bürger des Staates deutete und dabei auch eine Vorlage Rodes durch den Wechsel der Perspektive in diesem Sinn veränderte
    Deutsch-schweizerische Malerin und eine der erfolgreichsten Porträtkünstlerinnen ihrer Zeit. Sie war international ausgestellt und prägte das Kunstleben in Frankfurt am Main um 1900 maßgeblich.
    Österreichischer Maler und Illustrator, der vor allem für seine symbolistischen und historisierenden Darstellungen sowie für dekorative Buchillustrationen um 1900 bekannt ist.
    Österreichischer Maler und Kupferstecher des Biedermeier, der neben Tierstücken und ländlichen Genreszenen auch allegorische und mythologisch-historische Darstellungen schuf, oft geprägt von klassizistischer Figurenauffassung. Sein Werk verbindet genaue Naturbeobachtung mit erzählerischen, moralisch oder mythologisch aufgeladenen Bildthemen
    Jean Duplessis-Bertaux war ein französischer Zeichner, Radierer und Maler, der vor allem als Illustrator und durch seine zahlreichen Darstellungen der Französischen Revolution in Paris und der Provinz bekannt wurde.
    Künstlerische Ausbildung bei Benczur und Wilhelm von Lindenschmit, Ehrenmitglied der Akademie in München, im Spätwerk hauptsächlich Zeichnungen, bekannt für Selbstbildnisse und Porträts befreundeter Künstler
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