aufgewachsen in München, ab 1852 Ausbildung zum Kaufmann an der Handelsschule, ab 1861 Studium an der Akademie der Bildenden Künste unter Hermann Anschütz und Karl Theodor von Piloty, ab 1863 Mitarbeit bei den humoristischen "Fliegenden Blättern", ab 1869 auch beim "Münchner Bilderbogen", veröffentlichte eigene Kinderbücher, ab 1900 überwiegend märchenhafte Tier- und Genremotive, zählte zu den beliebtesten satirischen Zeichnern seiner Zeit
Geboren am 23. April 1797 in Dresden, 1819 Studium an der Dresdener Kunstakademie als Landschaftsschüler bei Johan Christian Dahl, Reise in die Sächsische Schweiz mit Dahl im Oktober 1819, 1820 Schüler Caspar David Friedrichs, 1820 gemeinsame Studien in Tharandt und Reise nach Österreich mit dem befreundeten August Heinrich, 1821 zeigt Dom im Winter auf der Ausstellung der Dresdener Akademie, Bekanntschaft mit Johann Gottlob von Quandt und Carl Gustav Carus, 1822 Studienstipendium für Italien, besucht auf der Hinreise den kranken Freund August Heinrich in Innsbruck sechs Tage vor dessen Tod am 27. September und trifft Carl Wagner in Florenz, mit dem er Rom am 21. Oktober 1822 erreicht, zahlreiche Bekanntschaften in Rom, unter anderem mit Ludwig Richter, Carl Peschel und Julius Schnorr von Carolsfeld, am 14. Oktober 1825 zurück in Dresden, 1826 reist er im September mit Ludwig Richter ins Erzgebirge, am 6. Mai 1827 heiratet er Emma Auguste Wiedemann in Dresden, 1832 gemeinsame Diorama-Ausstellung mit Otto Wagner im Residenzschloss und am Altmarkt zu Dresden, 1833 Reise nach Oberbayern, 1836 Wanderung ins nördliche Böhmen, 1838 wohnt er mit Richter im selben Hause, im August 1839 Reise ins Muldetal und im September des gleichen Jahres mit Richter abermals ins Erzgebirge, 1841 zwei Wanderungen in Nordböhmen mit Richter und Peschel, 1842 Harzreise mit Richter und Peschel, Besuch in Ballenstedt bei Wilhelm von Kügelgen, wird Zeichenlehrer am Dresdener Blochmannschen Erziehungs-institut, 1846 wird er zum Königlich Sächsischen Hofmaler ernannt und erhält die Ehrenmitgliedschaft der Dresdener Kunstakademie, 1847-55 Hausgenosse Schnorr von Carolsfelds, 1849 Reise mit Peschel und Richter zur Oberlausitz über Nordböhmen, 1850 Reise nach Franken, 1852 reist er mit dem Sohn Erwin nach München, zweite Frankenreise im September 1853, Aufenthalt in Loschwitz im Sommer 1854, gestorben am 10. April 1855 in Dresden.
Geboren am 22. Juni 1805 in Göttingen, seit 1822 Student der Göttinger Universität, erster Zeichenunterricht bei dem Göttinger Zeichenlehrer Eberlein und bei dem Kunsthistoriker Fiorillo, neben dem Studium lernte er weiter bei Krauskopf und Ruhl und kopierte nach Rembrandt, Franz Hals und van Dyck, 1824 Promotion in Kunstgeschichte und Eintritt in die Dresdner Akademie unter Matthäi, 1826 zweiwöchiger Aufenthalt in Berlin zusammen mit Johann Carl Baehr, Herbst 1826 Reise über Frankfurt, Stuttgart und München nach Italien (in Begleitung von August Richter), in Italien enge Freundschaft mit Josef von Führich, Anschluss an den Nazarener-Kreis und Studium der alten Meister, im Oktober 1828 Rückkehr nach Göttingen, seit 1831 außerordentlicher Professor, 1835 in Düsseldorf für Farbstudien. Dort entsteht das Gemälde Die Tochter Jephtahs, für das er viel Ruhm erntet und das ihm den Auftrag für die Ausmalung der Schlosskapelle in Hannover einbringt (1838, vorher kurze Aufenthalt in München zum Studium der Freskotechnik), 1842 Reise nach Paris, 1842 Ernennung zum ordentlichen Professor und Ernennung zum Hannoveraner Hofmaler, 1845 Umzug nach Hannover, bis ca. 1855 viele Porträtaufträge, danach vermehrt religiöse Darstellungen, 1890 überträgt er mit seinem Sohn das Fresko in der Schlosskapelle auf Leinwand, verstorben am 29. März 1891 in Hannover.
Der 1805 in Elbersfeld geborene Peipers musste bereits in jungen Jahren den Tod beider Eltern verkraften. 1821 verließ er die Heimat um bis 1825 an der privaten Architekturschule Friedrich Weinbrenners in Karlsruhe zu studieren. Kurz darauf folgte die praktische Ausbildung bei Franz Christian Gau in Paris. Bis 1829 verblieb er in Frankreich und reiste von dort aus mehrfach nach Italien, eine Destination die ihn auch im weiteren Leben immer wieder anziehen sollte. Ein Jahr später ließ er sich in Frankfurt als Architekt nieder. Von 1840 bis 1844 führte er die heute lediglich im Skulpturenschmuck erhaltene alte Börse am Paulsplatz in Frankfurt aus und wurde indessen in die Britische Architektenkammer (RIBA) aufgenommen. Angesichts der Tatsache, dass ein selbstständiges architektonisches Werk Peipers‘ heute nicht mehr greifbar ist, erscheinen die zahlreichen in Italien entstandenen Zeichnungen umso wertvoller, denn gleichwohl sie nicht die Architektur zum primären Inhalt haben, begriff sich Peipers stets als Architekt, der stolz mit "Peipers, Architekt" signierte. Anerkennung für sein Werk erhielt er durch den mehrfachen Vorsitz der Frankfurter Künstlergesellschaft. Er verstarb 1878 in seiner Wahlheimat Frankfurt am Main.
Studium an der Kunstgewerbeschule Nürnberg und der Akademie in Paris, tätig in München, 1868-75 mehrere Studienreisen in den Orient, neben orientalischen Motiven ist Perlberg für italienische Veduten und Ansichten seiner Heimatstadt Nürnberg bekannt
Kupferstecher, geboren 1769 in Frankfurt am Main, gestorben am 26. März 1829 in Wien. Er kam als Kind nach Wien, wo sein Vater als Sekretär tätig war, und erhielt seine erste Ausbildung an der kaiserlichen Akademie der bildenden Künste. Fortgesetzt wurde sie bei dem Landschaftsmaler Johann Christian Brand, der ihn zum Radieren ermunterte. Nach erfolgreichen Versuchen machte er die Kupferstechkunst zu seinem Beruf und arbeitete vorzugsweise in der englischen Punktiermanier; Radierungen und Grabstichelarbeiten blieben demgegenüber in der Minderzahl. Den größten Teil seines Werkes bilden Bildnisse.
Deutscher Maler, tätig in Rastatt und auf Schloss Favorite. Die Überlieferung ist schmal: Er ist zwischen 1720 und 1793 nachweisbar; ausführlichere Angaben liegen nicht vor.
Künstlerische Ausbildung bei Edward Jakob von Steinle, tätig in Antwerpen, Düsseldorf und Offenbach, ab 1870 in München tätig
in der Kindheit Beschäftigung mit Scherenschnitten, frühe künstlerische Ausbildung an Gewerbeschule der patriotischen Gesellschaft, Lehre der Bildhauerei bei Julius Lippelt in Hamburg, Studium an der Kunstschule Weimar bei Ferdinand Wilhelm Pauwels, ab 1871 Studium an der Kunstakademie München bei Wilhelm Diez, tätig als Interieurs- und Bildnismaler
Kupferstecher und Radierer, geboren 1775 in Wien, gestorben am 29. November 1826 in Paris. Nach dem Studium an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei Friedrich August Brand arbeitete er am Wiener Industrie-Comptoir, für das er Landschaftsradierungen nach eigenen und fremden Entwürfen schuf, auch in Folgen. Um sich künstlerisch weiterzubilden, lebte er ab 1809 in Paris und gab auch dort radierte Landschaftsfolgen heraus. Zu seinen Blättern zählen Landschaften nach Brand, Ferdinand Kobell, Christian Wilhelm Ernst Dietrich, Nicolas Poussin und Martin von Molitor. Er ist nicht mit dem gleichnamigen Stecher (1774–1805) zu verwechseln.
Deutscher Lithograph und Kupferstecher, geboren in Leipzig, gestorben in Dresden. Schüler von Kretzschmar und Moritz Müller-Steinla. 1847/48 in Rom, 1866 in Mailand, wo eine große Kreidezeichnung nach Leonardos Abendmahl entstand. Im Dresdner Kupferstichkabinett haben sich Bildniszeichnungen von und nach ihm erhalten.