Maison Carrée in Nîmes
»Maison Carrée in Nîmes« ist ein Werk von Johann Georg von Dillis aus dem Jahr 1806, ausgeführt als Bleistift auf Papier.
Dillis' Zeichnung entstand auf einer Reise nach Südfrankreich, die er mit dem Kronprinzen Ludwig von Bayern unternommen hatte. Dargestellt ist die berühmte Maison Carrée, ein zu Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. erbauter Tempel des Römisch… weiterlesen ›
Dillis' Zeichnung entstand auf einer Reise nach Südfrankreich, die er mit dem Kronprinzen Ludwig von Bayern unternommen hatte. Dargestellt ist die berühmte Maison Carrée, ein zu Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. erbauter Tempel des Römischen Reiches. Durch die Umwidmung zur Kirche im 5. Jahrhundert n. Chr. entging der Bau der Zerstörung. Dillis zeichnete das Gebäude, als es (zwischen 1800 und 1807) die Präfektur des Departements Gard beheimatete, mitten im alltäglichen Stadtleben mit Passanten, Reitern, Händlern.
Werkangaben
Werkbeschreibung und Zuschreibung: H. W. Fichter Kunsthandel, Frankfurt am Main
- Technik
- Bleistift
- Ausführung
- Bleistift auf Papier
- Jahr
- 1806
- Epoche
- Romantik
- Darstellung
- Architektur
- Land
- Frankreich
- Signatur
- Unten rechts eigenhändig bezeichnet: "Maison Quarèe à Nismes.". Verso weitere Beschriftungen: "Georg Dillis 1806".
Zustand
Guter Zustand. Instgesamt etwas gebräunt, an den Rändern etwas stärker gebräunt, etwas fleckig, einige wenige Flecken an den Rändern, etwas beschmutzt, horizontaler Knick entlang des unteren Randes, vertikaler Knick entlang des linken Randes, leichte
Johann Georg von Dillis
Deutscher Maler, Zeichner, Radierer, Lehrer und Galeriedirektor, geboren am 26. Dezember 1759 in Gmain bei Dorfen, gestorben am 28. September 1841 in München. Ältester Sohn eines Revierförsters, studierte er zunächst Theologie in Ingolstadt und empfing 1782 die Priesterweihe; 1786 ließ er sich vom geistlichen Dienst dispensieren und studierte an der Münchner Zeichnungsakademie bei Ignaz Oefele und Johann Jakob Dorner dem Älteren. Den Lebensunterhalt verdiente er mit Zeichenunterricht in adeligen Familien und fand darüber Zugang zur Münchner Hofgesellschaft. Graf Rumford förderte seine Begabung für die Landschaft und beauftragte ihn, die bayerischen Gebirgsgegenden aufzunehmen. Ab 1794/95 unternahm er zahlreiche Italienreisen, daneben Reisen nach Prag, Dresden und Wien.
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